Auf dem Silbertablett präsentiert Florian Balschun die Handschuhe, die Irene Wille dankbar entgegennimmt. FOTO: PD
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Auf dem Silbertablett präsentiert Florian Balschun die Handschuhe, die Irene Wille dankbar entgegennimmt. FOTO: PD

Einsatz am Bett statt am Burgergrill

  • Armin Pfannmüller
    vonArmin Pfannmüller
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Lich/Reiskirchen(pd). Normalerweise hätte das Kontingent noch bis zum Jahresende und darüber hinaus gereicht. Doch genügt es in Zeiten wie diesen nicht auch, wenn er mit seinem Vorrat an Latex-Handschuhen in den nächsten Monaten über die Runden kommt? Derlei Überlegungen waren die Grundlage für eine Spende, die Florian Balschun am Dienstag an die Asklepios-Klinik in Lich überreicht hat. 1600 Handschuhe nahm Asklepios-Hygienebeauftragte Irene Wille vom Inhaber des "Meat Point" in der Reiskirchener Freiherr-vom-Stein-Straße in Empfang.

Krankenhaus ist gewappnet

Statt am Burger- und Wurstgrill kommen die Schutzhandschuhe demnächst also im Umgang mit Patienten und an Krankenhausbetten zum Einsatz. "Wir sind auskömmlich versorgt", unterstreicht Asklepios-Sprecherin Patricia Rembowski, dass im Licher Krankenhaus auch in Corona-Zeiten kein Mangel herrscht. Die Klinik verfügt über eine Intensivstation mit zehn Beatmungsbetten, Masken und Schutzkleidung. "Wir sind gewappnet." Bisher habe die Erkrankung aber bei allen stationär aufgenommenen Corona-Patienten einen milden Verlauf genommen.

Da Hygiene an einem Krankenhaus aber zu allen Zeiten das A und O sei, "sind wir sehr dankbar für diese und für jede weitere Spende", betont Wille. Gerade zum Thema Hände- hygiene gebe es in Lich regelmäßig Aktionen im Eingangsbereich der Klinik, um auch die Bevölkerung für die Wichtigkeit von Hygienemaßnahmen zu sensibilisieren.

Und Florian Balschun hofft mit seiner Gabe auf eine Signalwirkung. "Ich würde mich freuen, wenn andere Betriebe meinem Beispiel folgen und ebenfalls Dinge an Krankenhäuser weitergeben, die sie momentan nicht brauchen."

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