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Gertrud und Heinrich Pauli sind seit 65 Jahren verheiratet.

Eheleute Pauli feiern heute eiserne Hochzeit

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Lich (con). Heute vor 65 Jahren gaben sich Gertrud geb. Lerch und Heinrich Pauli in der Langsdorfer Kirche das Jawort: Der gebürtige Langsdorfer und die Licherin lernten sich 1947 beim Tanzen in der damaligen Licher Turnhalle kennen: "Dann gingen wir zusammen", erinnert sich das Paar heute. Bis zur standesamtlichen Hochzeit sieben Jahre später am 22. Oktober 1954 und der kirchlichen Hochzeit einen Tag später sollte es damals aber noch etwas dauern. "Wir hatten ja Zeit", sagt Gertrud. Gemeinsam führte das Paar den landwirtschaftlichen Betrieb von Heinrichs Eltern weiter, doch schon bald stand fest: Mit dem Wandel in der Landwirtschaft kam der kleine Betrieb nicht klar. Deshalb schulte Heinrich bald zum Altenpfleger um und arbeitete im Hungener Altenpflegeheim. Den landwirtschaftlichen Betrieb gab das Paar schließlich auf. Zu den Nachkommen der Eheleute Pauli zählen zwei Kinder und fünf Enkelkinder.

Mit Begeisterung auf Reisen

In den örtlichen Vereinen waren Gertrud und Heinrich Pauli immer aktiv: Heinrich ist Ehrenmitglied des Langsdorfer Turnvereins und in der Freiwilligen Feuerwehr - er war 62 Jahre lang in verschiedenen Funktionen im Vorstand der Feuerwehr aktiv. Für sein Engagement erhielt er bereits die Ehrenurkunde der Stadt Lich. Gertrud ist seit 60 Jahren Mitglied der Landfrauen.

Zu den gemeinsamen Hobbys des Paares gehört schon lange das Reisen: Anlässlich ihrer silbernen Hochzeit flogen die Eheleute erstmals ans Mittelmeer - ein Reiseziel, das sie sich später noch häufiger aussuchten. Auch zu ihrem Hochzeitstag geht es deshalb wieder auf eine Reise - wenn auch das Ziel mit einer Rheinfahrt in Köln mittlerweile sehr viel näher liegt. Daneben gehören auch heute noch die Gartenarbeit und das Fotografieren zu den Hobbys des Jubelpaares. Heinrich ist zudem gewissermaßen ein Chronist in Langsdorf und hat Gedichte und Langsdorfer Erinnerungen in Büchern festgehalten.

Ein Geheimnis für ihre lange und glückliche Ehe haben die beiden nicht so wirklich: "Ich bin eben nicht nachtragend und war es nie", erklärt Gertrud. Und Heinrich? "Der treibt es nicht auf die Spitze".

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