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Eckhard Merz mit Jörn Damaschke, dem Assistenten der Geschäftsführung.

Genialer Konstrukteur

Eckhard Merz wird 80 Jahre alt

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Lich (pm). »Für den lieben Gott und die Feinmechanik ist nichts unmöglich.« Diesen Spruch musste sich so mancher Mitarbeiter der Firma Merz anhören. Firmengründer Eckhard Merz pflegt ihn mit einem fast unsichtbaren Lächeln auf den Lippen auszusprechen. Heute wird der Mann, den langjährige Wegbegleiter als genialen Konstrukteur bezeichnen, 80 Jahre alt.

Eckhard Merz ist in Bergheim in der Wetterau aufgewachsen. Die Volksschule verließ er mit einem herausragenden Zeugnis. Nach einer Ausbildung zum Feinmechaniker arbeitete er zunächst als Fernmeldetechniker bei Siemens, um sich danach in Hamburg bei Lufthansa in der Instrumentenabteilung zum Kreiseltechniker weiterbilden zu lassen. Im Abschlusszeugnis hieß es: «...einige für unsere Firma wertvolle Verbesserungen an Spezialwerkzeugen zeigten sein fachmännisches Können und Wissen«.

Doch Merz zog es nach Mittelhessen zurück. 1971 gründete er das Konstruktionsbüro Merz in Lich, 1978 eröffnete er gemeinsam mit seiner Frau Maria die Firma Merz Verpackungsmaschinen GmbH. Sie gab ihm die Möglichkeit, seine Ideen und Entwürfe selbst zu verwirklichen. Im darauffolgenden Jahr zog das Unternehmen in die Bahnhofstraße um. Heute arbeiten dort rund 80 Menschen, Verpackungsmaschinen aus Lich sind weltweit in mehr als 40 Ländern zu finden. Weil es am bisherigen Standort zu eng geworden ist, entsteht im Carl-Benz-Ring ein 5000 Quadratmeter großer Neubau.

Neben seiner fachlichen Expertise wird Eckhard Merz als Arbeitgeber geschätzt, der sich von Anfang an durch eine hohe soziale Verantwortung gegenüber Mitarbeitern sowie Institutionen und Vereinen in der Region ausgezeichnet und das gesellschaftliche Leben stets unterstützt hat.

Der Jubilar lebt in der Bahnhofstraße in der Schieferstein’schen Villa. Bis zu ihrem Tod im Sommer 2017 war seine Frau Maria an seiner Seite. Sie hatte er nach einjähriger Brieffreundschaft 1964 geheiratet. In Lich wurden auch die drei gemeinsamen Kinder groß. Freie Zeit verbrachte die Familie gerne im Wochenendhaus in Londorf, wo der Jubilar seiner großen Leidenschaft, dem Imkern, frönen konnte.

Weitere Hobbys von Merz waren bis vor Kurzem der Besuch von Oldtimertreffen und Ausflüge mit dem eigenen RO-80. Außerdem liebt der fünffache Großvater die Insel Sylt und ausgedehnte Reisen, die gerne auch nach Südostasien führen dürfen. FOTO: PM

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