Digitalisierung ja - aber wie?

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Lich (pm). Der SPD-Stadtverband sieht die Stadt Lich in Sachen Digitalisierung auf einem guten Weg, fordert aber mehr Unterstützung von Bund und Land.

Das Onlinezugangsgesetz verpflichte Bund, Länder und Kommunen, Verwaltungsdienstleistungen online zur Verfügung zu stellen. »Deshalb haben wir uns auch dem Thema Digitalisierung angenommen«, so Prof. Knut Stieger, Spitzenkandidat der SPD bei der Kommunalwahl. Die Rahmenbedingungen für die Umsetzung seien aber nicht einfach. Die Verwaltungen, die ohnehin immer mehr Pflichtaufgaben von Bund und Land aufgebürdet bekommen, müssten nun einen Prozess steuern, in dem Bund und Land eigentlich mehr in die Vorlage gehen müssten, etwa durch die Finanzierung und Qualifizierung von entsprechendem Fachpersonal.

Ruth Rohdich, Co-Vorsitzende der Licher SPD, begrüßt in diesem Zusammenhang die interkommunale Zusammenarbeit mit Laubach mit Blick auf die Personalstelle für die Themen Digitalisierung und Onlinezugangsgesetz.

Für die SPD Lich sei mit diesem Vorgehen ein wichtiger Grundstein dafür geschaffen, nicht nur Verwaltungsdienstleistungen, sondern auch andere Lebensbereiche durch den Einsatz digitaler Technologien zu bereichern. Konkret schwebt den Sozialdemokraten eine DorfApp vor, die in die vom Bürgermeister angekündigte LichApp integriert werden könnte. »Mitfahrdienste, Mitbringdienste, Nachbarschaftshilfe, Vereinskommunikation - all das lässt sich wunderbar über eine DorfApp organisieren«, sagen Rohdich und Stieger. Der Landkreis erprobt in fünf Dörfern eine solche App. Die Pilotphase wollen die Sozialdemokraten begleiten, um dann bei der Ausweitung der DorfApp als Stadt Lich davon zu profitieren.

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