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Heimspiel in Lich: Helmut Fischer (Hammerklavier) und Markus Wach (Cora) beim Neustart im Traumstern.

Cineastische und musikalische Appetithappen

  • Gabriele Krämer
    VonGabriele Krämer
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Lich (ik). Endlich Schluss mit der Zwangspause: Voller Elan meldete sich am Sonntag das Kino Traumstern zurück. Trotz fabelhaftem Sommerwetter herrschte reger Andrang zur eintrittsfreien Matinee, bei der die weiterhin geltenden Hygieneregeln sorgsam eingehalten wurden.

Die Rührung darüber, dort als erster Künstler »nach Corona« auf der Bühne zu stehen, war Helmut Fischer deutlich anzumerken: In der ersten Phase des Lockdown hatte der Licher Musiker die erste von elf »Quarantine Sessions« gestaltet, mit denen die Filmemacher Annika Wagner und Tobias Eckhardt dem Publikum das Kino immer wieder virtuell in Erinnerung gerufen hatten. Nun wedelte Fischer augenzwinkernd den Staub von seinem Hammerklavier, um zunächst solo und dann gemeinsam mit Weltmusiker Markus Wach (Lich) ein kleines Konzert zu geben. Zwei Stücke weckten Appetit auf das neue Band-Projekt »Salutogenes«; Schlagzeuger Moritz Weissinger (Wettenberg) war urlaubsbedingt durch einen Einspieler präsent.

»Alles ganz tolle Filme - und ein paar Lieblingsfilme«: Kinobetreiber Edgar Langer stimmte das Publikum auf eine kurzweilige Trailershow ein. Das Filmprogramm der nächsten Zeit verspricht die gewohnte Bandbreite und Qualität. Besondere Aufmerksamkeit verdient das Open-Air-Kino, das via Traumstern vom 16. bis 18. Juli auf dem Schlossshof in Laubach präsentiert wird. Zur Eröffnung steht mit der Tragikomödie »Der Rausch« (Oscar für den besten internationalen Film 2021) mit Mads Mikkelsen als Hauptdarsteller sogar eine Preview vor dem Bundesstart auf dem Programm.

Das Minikonzert und die 20 Trailer boten anschließend genügend Gesprächsstoff für Unterhaltungen im Biergarten der Kinokneipe. Seit Montagabend heißt es wieder regulär »Film ab« im Traumstern.

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