Kanzleramtsminister Helge Braun kommt aus Gießen und macht im Umland derzeit Wahlkampf.
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Kanzleramtsminister Helge Braun kommt aus Gießen und macht im Umland derzeit Wahlkampf.

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Trotz drohender vierter Corona-Welle: Helge Braun schließt Lockdown aus

  • VonStefan Schaal
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Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat sich klar zu einem denkbaren Lockdown im Herbst 2021 positioniert.

Lich – Trotz einer drohenden vierten Welle der Corona-Pandemie hat Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) einen Lockdown ausgeschlossen. Dies machte er im Gespräch mit dieser Zeitung am Rande eines Besuchs in Lich deutlich. Eine erneute Schließung beispielsweise der Geschäfte sei angesichts der vollständigen Impfung von inzwischen 45,6 Millionen Deutschen »nicht erforderlich«, sagte Braun. Allerdings stehe noch nicht fest, wie mit den Menschen umzugehen sei, die sich nicht impfen lassen. Darüber werde die Bundesregierung am heutigen Dienstag (10.08.2021) mit den Ministerpräsidenten diskutieren, sagte er. Eine Einschränkung der Freiheiten von Ungeimpften, die sich regelmäßig testen lassen, wolle man vermeiden, sei aber »nicht vollständig auszuschließen«..

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU): „Müssen im Herbst sehr vorsichtig sein“

Sorgen bereite ihm die abnehmende Bereitschaft in der Bevölkerung, sich gegen das Virus impfen zu lassen, erklärte der Kanzleramtsminister während seines Termins bei »Blumen und Garten Volz«. Momentan ist Braun auf Wahlkampftour im Kreis, am Samstag (14.08.2021) gastiert er bei der Jungen Union auf dem Schiffenberg in GIeßen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben rund 62,4 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung mittlerweile ihre Erstimpfung gegen das Coronavirus erhalten, bei der Zweitimpfung ist demnach eine Quote von 54,8 Prozent erreicht. »Wenn wir nicht deutlich über eine Impfquote von 65 Prozent hinaus kommen, müssen wir im Herbst sehr vorsichtig sein«, sagte Braun. (srs)

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