Umzugspläne gestoppt

VGL bleibt am alten Standort

  • Ursula Sommerlad
    vonUrsula Sommerlad
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Lich(us). Ein Umzug des Vereins für Garten und Landschaftspflege (VGL) in einen von der Stadt finanzierten Neubau an der Fasanerie ist kein Thema mehr. Wie Bürgermeister Julien Neubert auf CDU-Nachfrage im Hauptausschuss berichtete, wird der VGL sein angestammtes Vereinsheim neben dem alten Sportplatz an der Hattenröder Straße behalten. Weil die Stadt dort ein Neubaugebiet plant, war über ein neues Vereinsgelände verhandelt worden. Diese Pläne wurden nun laut Neubert gestoppt, weil das Gelände an der Fasanerie ungeeignet sei und ein Neubau die Stadt zudem teuer zu stehen käme. Man habe sich dahingehend geeinigt, dass der Verein ein Teil seines Grundstücks abgebe. Im Gegenzug werde das Vereinsheim angeschlossen.

Das Argument, dass das Heim gerne für Feiern gemietet werde und Konflikte mit künftigen Bewohnern vorgezeichnet seien, hält er für wenig stichhaltig. 2019 habe es gerade einmal sechs Feste gegeben, davon zwei am Nachmittag. "Wir reden hier nicht von einem Club." Die Belastung sei nicht größer als in jedem normalen Wohngebiet.

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