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Der Besuch vom Vizepräsidenten und das Rot-Kreuz-Museum

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Seitdem das Deutsche-Rote-Kreuz-Museum in der Ober-Bessinger Pforte geöffnet hat, waren bereits viele Besucher zu Gast. Der Ministerpräsident Volker Bouffier war bei der Einweihung am 29. Februar dabei, nun konnten Dietrich Holle und die Licher DRK-Vorsitzende Dr. Christiane Solms zu Hohensolms-Lich einen weiteren Ehrengast begrüßen: Dr. Volkmar Schön, Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes.

Dieser war auf die Ausstellung sehr gespannt: "Ich bin selbst geschichtsinteressiert und mit dem Roten Kreuz groß geworden", sagte Schön am Mittwoch. "Zudem haben wir hier ein weiteres Juwel in der Reihe der Rot-Kreuz-Museen." Deutschlandweit gibt es davon rund ein Dutzend, das Ober-Bessinger ist das Zweite in Hessen.

Mit einem Museumsbesuch lasse sich die Geschichte des DRK den eigenen Mitgliedern, aber auch interessierten Bürgern leichter nahebringen, als etwa in einem trockenen Vortrag, erklärte Schön weiter. "Dieses Phänomen der unparteilichen Hilfe ist etwas, was überhaupt nicht selbstverständlich war", blickte er in die Gründerjahre zurück.

Noch gespannter als auf die Exponate war der Vizepräsident jedoch darauf, wie diese präsentiert werden: "Mich interessiert mehr, wie jemand die Ausstellung macht." Als Archäologe und studierter Museumspädagoge bringt er die nötige Expertise mit.

Das war also quasi die Meisterprüfung für Dietrich Holle als Museumsführer. Er hat mit so viel Leidenschaft die Sammlung zusammengetragen und die Ausstellung vorbereitet, dass sie mittlerweile den Spitznamen "Herr-Holle-Museum" trägt. Da wäre eigentlich eine Zusammenarbeit mit dem Tourismusbüro von Hessisch-Lichtenau denkbar: Dort gibt es schließlich ein Frau-Holle-Museum.pad/FOTO: PAD

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