Begegnung mit Pferden

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Mit viel Leidenschaft malt Christine Bender aus Villingen schon seit vielen Jahren Bilder von Pferden. Schon beim ersten Blick wird deutlich, mit wie viel Liebe und Gespür für Feinheiten sie diesen sensiblen Wesen Ausdruck auf der Leinwand verschafft. Seit Freitag kann man eine Auswahl ihrer Werke in Kloster Arnsburg bewundern. Die Vernissage brachte so einige Überraschungen – am Ende standen der Laudatorin Tränen in den Augen. Die Acrylgemälde sind großformatig in überwiegend realistischer Malweise, manchmal auch etwas expressiv. Bender zeigt die Pferde in all ihren natürlichen Facetten. Vor allem das Verhalten der Tiere untereinander findet sich in den Gemälden wieder, denn schließlich hat Bender sie genau studiert – oft direkt vor Ort, auf der Koppel hinter dem Wohnhaus in Villingen oder auf der Wiese hinter ihrem Atelier in einem ehemaligen Kornspeicher auf dem Hofgut in Utphe.

Mit viel Leidenschaft malt Christine Bender aus Villingen schon seit vielen Jahren Bilder von Pferden. Schon beim ersten Blick wird deutlich, mit wie viel Liebe und Gespür für Feinheiten sie diesen sensiblen Wesen Ausdruck auf der Leinwand verschafft. Seit Freitag kann man eine Auswahl ihrer Werke in Kloster Arnsburg bewundern. Die Vernissage brachte so einige Überraschungen – am Ende standen der Laudatorin Tränen in den Augen. Die Acrylgemälde sind großformatig in überwiegend realistischer Malweise, manchmal auch etwas expressiv. Bender zeigt die Pferde in all ihren natürlichen Facetten. Vor allem das Verhalten der Tiere untereinander findet sich in den Gemälden wieder, denn schließlich hat Bender sie genau studiert – oft direkt vor Ort, auf der Koppel hinter dem Wohnhaus in Villingen oder auf der Wiese hinter ihrem Atelier in einem ehemaligen Kornspeicher auf dem Hofgut in Utphe.

Pferde begleiten Christine Bender schon ihr ganzes Leben. Mit ihrem Ehemann Wolfram Bender betrieb die gebürtige Bitterfelderin eine Pferdezucht in Villingen, nun erhalten dort ehemalige Turnierpferde ihr Gnadenbrot. Wie kaum eine andere hat Christine Bender einen Blick für Details der charakterstarken Tiere entwickelt, für Nüstern, Augen und Muskelpartien, die Stellung der Ohren oder des Schweifes. So kann man beispielsweise auch sehen, wie sie den Verlauf von Adern ganz plastisch herausarbeitet. Kaum verwunderlich, dass auch HR-Fernsehmoderatorin und Pferdeliebhaberin Simone Kienast von den Werken angetan ist. Sie führte in die Ausstellung ein.

Die Benders habe sie kennengelernt, als sie wegen eines Beitrags für die Sendung "Hessentipp" über die Veranstaltung "Kunst und Kürbis" in Villingen war. Man verstand sich auf Anhieb. "Kein Tier berührt mehr als ein Pferd", machte die "Wetterfee" und "Alle Wetter"-Reporterin deutlich, und: "Pferde kommunizieren mit dem ganzen Körper, sie blasen sich gegenseitig in die Nüstern als Ausdruck von Freundschaft, Gesicht an Gesicht ist eine Freundschaftsgeste, sie kommunizieren mit dem Ohrenspiel" – all dies halte Christine Bender in liebevoller Kleinstarbeit feinfühlig fest. "Ein minimaler Ausdruck von Pferden kann uns verzaubern", so Kie-nast. Seit sie vier Jahre alt ist, sei sie selbst vom Pferdevirus infiziert. Sie könne sich kein Leben ohne die Tiere und ihr eigenes Pferd Capral vorstellen. Was Laudatorin Kienast nicht wusste war, dass Christine Bender heimlich Capral besucht und ein Gemälde von ihm als Dankeschön angefertigt hatte. Als sie dies überreichte, standen der überraschten HR-Moderatorin Tränen der Rührung in den Augen. (Foto: nab)

Die Ausstellung "Begegnung mit Pferden" ist bis Sonntag im Dormitorium zu sehen (bis Freitag täglich von 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 18 Uhr).

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