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Doris Rufina Issig, Konzertsängerin und Altistin, gastiert in der Paradieskapelle.

Am Sonntag

Bach-Kantaten umrahmen Arnsburger Vesper

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Lich (pm). "Du sollst nicht begehren" beginnt das Gebot, um das es am Sonntag, dem 10. November, um 17 Uhr in der musikalischen Vesper in der Arnsburger Paradieskapelle geht. "Nicht begehren" soll man laut Altem Testament weder das "Weib", noch "Haus, Acker, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles", was dem Nächsten gehört. Was dieses Gebot für uns heute bedeutet, darüber hat sich Pfarrer Manfred Wenzel Gedanken gemacht. Musikalisch umrahmt die Konzertsängerin und Altistin Doris Rufina Issig die Wortbeiträge des Pfarrers. Sie singt, begleitet von Dekanatskantorin Beatrix Pauli, vier ausgewählte Arien von Johann Sebastian Bach. Sie verarbeiten die seelischen Qualen des Neidens und Begehrens, aber auch die Freuden der Zufriedenheit und Genügsamkeit.

Doris Rufina Issig entstammt einer musikalischen Familie. Ihr Vater war Chorleiter, spielte Saxofon und Klarinette in Tanzbands. Ersten Klavierunterricht erhielt sie am musischen Gymnasium in ihrer Heimatstadt Würzburg. Ab ihrem 15. Lebensjahr nahm sie Gesangsunterricht. An der Musikhochschule Würzburg studierte sie Schulmusik mit dem Hauptfach Gesang bei Prof. Hartmut Hein. Später bildete sie ihre Stimme in Frankfurt weiter aus bei Heiner Boßmeyer, Gabriele Zimmermann-Dreier und Heidrun Göttsche. Sie war Gründungsmitglied und Leiterin der privaten Musikschule "Musik Mobil" im Raum Würzburg und sang neben ihrer Tätigkeit als Solistin in vielen verschiedenen Kammerchören und Ensembles mit. Ihre besondere Liebe gilt der Kirchenmusik. (Foto: pm)

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