Auch Imker lernen nie aus

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Wie auch schon in den vorangegangenen Jahren lud der Bienenzuchtverein Grünberg und Umgebung kürzlich seine Mitglieder ein, bei einem Treffen unter freiem Himmel ihr Wissen um das eine oder andere Thema aus der imkerlichen Praxis zu vertiefen. Zu diesem Zweck waren die Grünberger Bienenzüchter bei bestem Sonnenschein zu Gast auf dem Bienenstand des Mitglieds Frank Schmied in Lich. Dort klärte Imkerberater Robert Schäfer die Imker anschaulich über die Möglichkeit der kompletten Brutentnahme und deren Vorteile auf.

Wie auch schon in den vorangegangenen Jahren lud der Bienenzuchtverein Grünberg und Umgebung kürzlich seine Mitglieder ein, bei einem Treffen unter freiem Himmel ihr Wissen um das eine oder andere Thema aus der imkerlichen Praxis zu vertiefen. Zu diesem Zweck waren die Grünberger Bienenzüchter bei bestem Sonnenschein zu Gast auf dem Bienenstand des Mitglieds Frank Schmied in Lich. Dort klärte Imkerberater Robert Schäfer die Imker anschaulich über die Möglichkeit der kompletten Brutentnahme und deren Vorteile auf.

Daraufhin ging es auch gleich ans Werk. An einem der Bienenvölker wurden die einzelnen Schritte der Brut-entnahme erklärt und sogleich in die Tat umgesetzt. Jegliche Brut wurde hierbei dem Bienenvolk entnommen – und mit ihr ein nicht geringer Teil der invasiven bienenschädigenden Varroa-Milbe. Das soll es den Bienen ermöglichen, gesunden Nachwuchs aufzuziehen, der dann den kalten Winter überlebt und im Frühjahr hilft, ein starkes Bienenvolk aufzubauen. Sonst sorgt dafür eine Behandlung im Sommer direkt nach der Honigernte, sie kann mit der vorgestellten Methode bei manchen Bienenvölkern gänzlich entfallen. Weiterhin entfernt der Imker auf diese Weise dunkle alte Waben, die den Sommer über von den Bienen bebrütet wurden und ersetzt sie durch helles frisches Wabenwerk im Sinne der Hygiene im Bienenstock.

Vorsitzender Samuel Krutzky bedankte sich bei Robert Schäfer für dessen umfassende Erklärungen zur Brutentnahme und bei Frank Schmied für das Bereitstellen des Bienenstocks. (Foto: pm)

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