In Lich werde man das Leistungsspektrum nicht einschränken, erklärte die Konzernzentrale in Hamburg. 
+
In Lich werde man das Leistungsspektrum nicht einschränken, erklärte die Konzernzentrale in Hamburg. 

Krankenhaus-Übernahme

Asklepios-Konzern: "Standort Lich wird profitieren"

  • vonred Redaktion
    schließen

Der Asklepios-Konzern hat die Befürchtungen von Verdi zurückgewiesen, dass in Lich nach der Krankenhaus-Übernahme das Leistungsspektrum eingeschränkt wird. Das Gegenteil sei der Fall.

Keine Nachteile, sondern perspektivisch positive Impulse auch für den Standort Lich erwartet der Asklepios-Konzern von der Übernahme des Krankenhausbetreibers Rhön-Klinikum, zu dem auch das Universitätsklinikum Gießen - Marburg gehört.

Die Befürchtungen der Gewerkschaft Verdi, dass durch eine weitere Konzentration in der Gesundheitsversorgung in Mittelhessen das Leistungsspektrum am Asklepios-Standort Lich eingeschränkt werden könnte, teilt man in der Konzernzentrale in Hamburg nicht. Im Gegenteil: Man gehe d’accord mit der Auffassung des Bundeskartellamts, "dass es zwischen den Krankenhausstandorten von Rhön und Asklepios in der Region weder räumlich noch fachlich eine hinreichende Nähe gibt, die zu durchgreifenden, wettbewerblichen Bedenken hätte führen können", schreibt Rune Hoffmann, der Leiter der Unternehmenskommunikation in einer Stellungnahme.

Asklepios-Konzern: Keine strukturellen Veränderungen in Lich 

Hoffmann weist explizit darauf hin, dass Rhön und Asklepios auch nach Abschluss der Transaktion selbstständige Unternehmen bleiben werden. "Insofern ist für unseren Standort in Lich mit keinerlei strukturellen Veränderungen zu rechnen, die sich aus der geplanten Übernahme von Rhön ergeben können." Eine Zusammenarbeit mit einer der bedeutenden Uni-Kliniken und der damit verbundene Zugang zu aktuellster medizinischer Forschung, aber auch die Vorreiterrolle des Campus-Konzepts in Bad Nauheim eröffneten für Asklepios vielmehr eine neue Dimension, von der perspektivisch auch der Standort in Lich profitieren wird, so Hoffmann.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare