Asklepios-Klinik: Deutschkurs für neue Mitarbeiter

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Lich (pm). Die Asklepios-Klinik in Lich bietet für Mitarbeiter aus Rumänien und den Philippinen einen Deutschkurs an, um eine reibungslose Integration der neuen Kollegen zu ermöglichen. Das teilte das Krankenhaus mit.

Der Pflegenotstand ist in aller Munde, wöchentlich werden neue Zahlen präsentiert, die dokumentieren sollen, wie viele Pflegekräfte in den kommenden Jahren und Jahrzehnten in Deutschland fehlen werden. In der Klinik in Lich bereite man sich seit geraumer Zeit auf die Veränderungen auf dem Stellenmarkt vor. Fort- und Weiterbildungsangebote, Wunschdienstpläne, eine leistungsgerechte Vergütung, aber auch Zeichen der Wertschätzung in Form von Jubiläumsveranstaltungen, sportlichen Teamevents, kulinarischen Mittagspausen sowie Aktionen und Geschenken an besonderen Tagen sollen dazu beitragen, dass Mitarbeiter langfristig an die Klinik gebunden werden und potenzielle Kandidaten sich für eine Tätigkeit dort entscheiden, erläutert Pflegedienstleiterin Andrea Frech die Bemühungen der Klinik.

Ein Baustein der Werbung von Mitarbeitern ist die Akquise ausländischer Pflegekräfte. Aktuell sind sieben rumänische und drei philippinische Mitarbeiter in Lich im Einsatz. Neun Kollegen sind schon examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger, eine philippinische Frau legt in den nächsten Tagen ihre praktische Prüfung für das Anerkennungsverfahren ab.

Um die Akquise kümmert sich Katrin Meyer-Eminger. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin war viele Jahre in unterschiedlichen Positionen selbst im Pflegedienst tätig und weiß um die Gegebenheiten und die Bedürfnisse in den Teams.

Um die Integration zu stärken, bietet die Klinik einen Deutschkurs an, der auf die Bedürfnisse der ausländischen Mitarbeiter mit Trainingseinheiten für die deutsche Pflege zugeschnitten ist. Neben der alltäglichen Verständigung wird besonderer Wert darauf gelegt, spezielle Abläufe und Fachbegriffe zu berücksichtigen, damit im Stationsalltag ein reibungsloser Ablauf in der Kommunikation gewährleistet wird, erläuterte Meyer-Eminger.

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