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Erster Spatenstich mit (v. l.) Holger Merz, Kerstin Merz-Atalik, Eckhard Merz sowie Vertretern des Bauunternehmens, des Architekturbüros und der technischen Gebäudeausstattung. FOTO: PM

Acht-Millionen-Euro-Projekt

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Lich(pm). "Es wird ein Zweckbau, der aber dennoch gefällig ist." Kurz bevor sich Mitarbeiter und Inhaber der Firma Merz Verpackungsmaschinen auf eine Wanderung begaben, unterrichtete Geschäftsführer Holger Merz in der Montagehalle über Sinn und Zweck des Vorhabens, das die Firma mindestens die kommenden zwölf Monate begleiten wird: Der Neubau eines Produktions- und Verwaltungsgebäudes am Stadtrand von Lich.

Mehr Mitarbeiter, mehr Platzbedarf

Am Ziel der Wanderung angekommen, schritten Holger Merz, Kerstin Merz-Atalik sowie Firmengründer Eckhard Merz zur Tat. Gemeinsam mit Architekt Ralf Rosner, den Geschäftsführern des ausführenden Bauunternehmens Faber & Schnepp, Karl-Heinz Redant und Stephan Faber sowie René Granitza (Bauleiter Hochbau) und Lothar Gerhard (Technische Gebäudeausstattung) nahmen sie die Spaten zur Hand und die Schutzhelme auf den Kopf und eröffneten somit die Bauphase.

Doch warum überhaupt ein Neubau? Die Gründe dafür liegen laut Merz auf der Hand. Eine Erweiterung am jetzigen Standort sei nahezu unmöglich gewesen. Definitiv benötige man aber mehr Platz. Schon jetzt sei kaum noch eine Ecke ungenutzt, so der Geschäftsführer. Vor allem die Abteilungen Montage, Einkauf und Verwaltung hätten massive Platzprobleme. Das Lager sei zu klein und durch die fehlende Größe auch zu unstrukturiert aufgebaut. Ganz davon abgesehen, dass durch die steigende Mitarbeiterzahl - in den vergangenen drei Jahren wurden rund 30 Arbeitskräfte eingestellt - auch der gegenüberliegende Parkplatz zu klein geworden sei. Ferner gebe es zu wenig repräsentative Besprechungsräume und die vorhandene Stromkapazität könne auch nicht den gestiegenen Bedarf decken. Also entschied sich die Geschäftsführung für einen Neubau.

Neubau auf 20 000 Quadratmetern

Geplant sind für dieses Vorhaben Ausgaben in Höhe von rund acht Millionen Euro. Der Neubau wird auf einem 20 000 Quadratmeter großen Grundstück entstehen. Schon beim Betrachten des Bauschildes wird offenkundig: Die Firma Merz setzt auf lichtdurchflutete, helle Räume. Ferner soll sich der Neubau vor allem dadurch auszeichnen, dass keine fossilen Energieträger zum Einsatz kommen, sondern die komplette Versorgung durch Strom gedeckt wird. Nicht auf dem Bauschild zu sehen ist, dass die Räume barrierefreier als der jetzige Standort werden. Auch die für das Innere vorgesehene ansprechende Optik lässt sich nur ansatzweise vermuten und die Begrünung des Daches vom Verwaltungstrakt ist auch nicht erkennbar, wird aber Wirklichkeit werden. Eine weitere Verbesserung für alle wird die Klimatisierung sein, die eingebaut wird.

Nach dem ersten Spatenstich gab es zunächst an der Baustelle, später dann in der Firma noch eine kleine Feier.

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