Ein Abend rund um "wilde Männer"

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Lich(pm). Unter dem Titel "Die wilden Männer von Lich" steht ein besondere Stadtführung in Bildern am Freitag, 6. März, um 19 Uhr im Stadtverordneten-Sitzungssaal: Ernst-Otto Finger informiert hier im Rahmen der Licher Kulturtage über die 34 bautechnisch und geschichtlich interessantesten Fachwerkhäuser in der Stadt. Zu Zeiten Napoleons weilten auch dessen Soldaten 1798 in Lich. Da sie die Straßennamen nicht lesen konnten, wurden seinerzeit die Häuser einfach durchnummeriert. An drei Häusern kann man die Nummern noch heute sehen. Wie kam es zu der regen Bautätigkeit ausgerechnet im Dreißigjährigen Krieg in Lich ?

Dann gibt es die "wilden Männer" - Fachwerkfiguren, die so aussehen, als hätten sie Arme, Beine, Füße und einen Kopf. Besonderheiten wie der "Fränkische Mann", die "Alsfelder Strebe" und den "Eckhängepfosten" gibt es an Licher Fachwerkhäusern. Zimmerleute aus Franken brachten hier ihr Können und Wissen ein.

In seinem etwa einstündigen Powerpoint-Vortrag führt Finger das Publikum durch die Altstadt und vermittelt anhand der Balkeninschriften und kleinen Anekdoten anschaulich die Bedeutung der einzelnen Fachwerkgebäude.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung des Heimatkundlichen Arbeitskreises ist frei.

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