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Die größte Gewerbeansiedlung und der größte Zankapfel Lichs: die Baustelle des geplanten Logistikzentrums an der Langsdorfer Höhe. Das Luftbild stammt von Ende November.

Eilantrag in Lich: Droht neuer Baustopp an Langsdorfer Höhe?

Nächster Eilantrag rund um das geplante Logistikzentrum in Lich: An der Langsdorfer Höhe könnte ein neuer Baustopp drohen.

Lich - An der Langsdorfer Höhe könnte ein neuer Baustopp drohen. Ein benachbartes Unternehmen, das bereits Ende Oktober Widerspruch gegen die vom Landkreis erteilte Genehmigung für die Erdarbeiten einlegte, hat nun beim Verwaltungsgerichts Gießen aufschiebende Wirkung beantragt. 

Sollte dem Eilantrag stattgegeben werden, würde das einen neuerlichen Baustopp nach sich ziehen, sagte Rainer Lambeck, der stellvertretende Sprecher des Gerichts. Bei dem Antrag handele es sich um eine so genannte "Drittklage". 

Lich: Langsdorfer Höhe bleibt Zankapfel

Will heißen: Der Antragsteller ist nicht direkt am Verwaltungsverfahren beteiligt, sieht sich aber durch die erteilte Baugenehmigung für die Bodenprofilierung in eigenen Rechten verletzt. Antragsgegner ist der Landkreis Gießen, der die Erdarbeiten Mitte Oktober genehmigt hatte. Dessen Sprecher Dirk Wingender bestätigte den Vorgang, äußerte sich aber nicht zu Details. 

Lich: Stadtparlament stimmt der Verlängerung des Kaufvertrags mit Investor nachträglich zu

Das Verwaltungsgericht Gießen hatte bereits am 5. November auf Antrag der einen ersten Baustopp an der Langsdorfer Höhe verhängt. Damals begehrte der Verein "Bürger für ein lebenswertes Lich" Rechtschutz, um ein Bürgerbegehren vorbereiten zu können. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof allerdings hob den Baustopp zwei Wochen später wieder auf. 

Auf politischer Ebene ist die letzte Entscheidung zur Langsdorfer Höhe am Mittwochabend gefallen. Das Stadtparlament stimmte der Verlängerung des Kaufvertrags mit Investor Dietz nachträglich zu.

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