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Lich

  • Patrick Dehnhardt
    vonPatrick Dehnhardt
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Der Feiertag fällt auf einen Samstag, zudem fallen aufgrund von Corona viele Traditionsveranstaltungen aus: Es war ein ruhiges und kurzes "langes Wochenende". Dennoch gab es im Landkreis einiges zu sehen.

In Lichöffnete das Waldschwimmbad zum "Hundeschwimmen". Das ließen sich viele nicht zweimal sagen: Schon zur Öffnung um 11 Uhr warteten die ersten Besucher, Die Hunde stürzten sich gleich in das Naturbad. Der Vorsitzende des SEK-Waldschwimmbad Lich Joachim Siebert hatte bereits zuvor prophezeit: "Es wird voll." Er behielt recht. Bis Sonntagnachmittag wurden über 430 Menschen mit mehr als 250 Hunden auf dem weitläufigen Gelände gezählt. Da wurde selbst dem stürmischen Wetter die Stirn geboten.

Für den gastgebenden Waldschwimmbadverein ist das Hundeschwimmen in den letzten Jahren zu einem festen Punkt außerhalb der eigentlichen Badesaison geworden. Da alle naturschutzrechtliche Bedenken ausgeräumt sind, soll es das auch bleiben. Zudem besteht so für den Verein die Möglichkeit, noch einmal einige Einnahmen zu generieren, die dem Erhalt des Licher "Waldis" zu Gute kommen können.

Am 10. und 11. Oktober findet das Hundeschwimmen erneut statt. con

Fackeln und Laternen erleuchteten in Rodheim-Bieberdie Nacht. Rund 180 Kinder, Eltern und Verwandte hatten sich bei trockener Witterung zusammen mit dem Dudelsackpfeifer "Whiskey Piper" und den Trägern der historischen Rodheimer Feuerwehrfahne zum Fackelzug der Freiwilligen Feuerwehr Rodheim formiert.

"Wir freuen uns besonders, dass es in schwieriger Zeit gelungen ist, für die Kinder diesen Fackelzug zu organisieren", sagte die Vorsitzende der Rodheimer Feuerwehr Sabine Erler. Diesmal bewegte sich der Zug ab der hereinbrechenden Dunkelheit nur über eine kurze Strecke - vom Bürgerhaus über die Mühlbergstraße, die Fellingshäuser Straße und dann durch die Bieberstraße, Hinter der Mühle und wieder zur Bürgerhauswiese. Der Dudelsackspieler begleitete den Zug. ws

Der Sonntag stand vielerorts im Zeichen des Erntedankfestes. In Nonnenrothwurde zusammen mit der Villinger Kirchengemeinde das Fest im Dorfgemeinschaftshaus begangen. Pfarrer Hartmut Lemp legte seiner Predigt 1. Moses 2,4-13 zugrunde. Er erklärte, dass dieser Schöpfungsbericht wesentlich älter sei als der, welcher die Schöpfung in sieben Tagen stattfinden lässt. Der Kernsatz "Gott brachte den Menschen in den Garten Eden, er soll ihn bebauen und bewahren" gelte noch heute - insbesondere der Auftrag, die Schöpfung zu bewahren. Die Landfrauen hatten den Altar liebevoll mit Erntefrüchten geschmückt. Die Hygieneregeln wurden eingehalten.

In Röthgeshatten sich die Gläubigen der WORM-Kirchengemeinden - Ober-Bessingen, Münster, Wetterfeld und Röthges - zum Freiluftgottesdienst in einer Hofreite versammelt. Der Gabentisch war mit Getreide, Kürbissen und weiteren Früchten reichlich gedeckt. Die Früchte des geistlichen Lebens - Glaube, Liebe, Hoffnung - stellte Pfarrer i.R. Hartmut Miethe ins Zentrum seiner Predigt. pad/FOTOS: PAD/CON/WS

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