Der Laubacher und sein Reim aufs Corona-Hamstern

  • Thomas Brückner
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Auch diese Zeitung hat, etwa in den "Notizen" des vergangenen Samstags, am Beispiel der vielerorts ausgegangenen "Gehhilfe" Frischhefe, über die Hamsterei in Zeiten von Corona berichtet. Dass nun so manche Zeitgenossen unsolidarisch ihre Widersprüche ausleben, bemerkt unser Laubacher Leser Werner Wirth, gereimt und mit teils drastischen Worten:

"Ob bei Lidl, Rewe, Edeka/Mehl und Klopapier/sind nicht mehr da./Schon früh am Morgen/kommen Leute und machen/unverschämte reiche Beute./Popopapier mit vielen Lagen/füllen ihre großen Einkaufswagen und/12 Kilo Mehl in kleinen Portionen/noch oben auf dem Wagen thronen.

Was ist nur mit den Leuten los,/ihr Handeln ist gewissenlos./Sie denken nur ›alles für mich‹, /die anderen interessieren mich nicht./Sie fordern von Osteuropa Solidarität/wenn’s um die Aufnahme/von Flüchtlingen geht./Dreht sich’s um die eigene Scheißerei,/ist’s mit der Solidarität vorbei." tb

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