"Jagd auf Funklöcher"

Laubach setzt auf Ausbauprogramm

  • Thomas Brückner
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Laubach(tb). An der Aktion "Wir jagen Funklöcher" der Telekom hat sich auch Laubach beteiligt. Mit einem ersten Erfolg, zählt man doch zum erweiterten Kreis der "Gewinner", wie Bürgermeister Peter Klug mitteilt.

Die Telekom will 2021/2022 zusätzlich 180 Bewerbungen von Kommunen in ihr Ausbauprogramm aufnehmen und mit LTE versorgen. Die Zahl der neuen Masten steigt somit auf über 300; eigentlich hätten es "nur" 50 Gewinner werden sollen. "Wenn Politik, Bürger und Anbieter an einem Strang ziehen, können auch besonders herausfordernde Funklöcher beseitigt werden", wird ein Telekomsprecher zitiert.

Die Funknetzplaner des Konzerns haben die von den Kommunen vorgeschlagenen Standorte bereits geprüft. Ab Ende des Jahres sollen Vor-Ort-Termine stattfinden, um festzustellen, ob diese tatsächlich nutzbar sind. Sodann würde ein Mietvertrag mit der Kommune bzw. dem Standortbesitzer geschlossen, danach der Mast gebaut.

Wieder Klug gibt seiner Hoffnung Ausdruck, dass Laubach tatsächlich zum Zug kommt. Wie er auf GAZ-Nachfrage sagte, wurden für Masten geeignete städtische Liegenschaften gemeldet, darunter die alte Kläranlage Wetterfeld. Funklöcher gebe es etwa in Altenhain, Gonterskirchen, Teilen von Wetterfeld sowie westlich davon.

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