Im Zeitplan

  • Thomas Brückner
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Laubach(tb). Anfang Juni fiel der Startschuss für ein Großprojekt der Straßenbauer, zumindest wenn es um Landstraßen geht: In Gonterskirchen begannen die Arbeiten zur Rundum-Erneuerung der Ortsdurchfahrt. Will heißen: grundhafte Erneuerung der Fahrbahn, Neuaufbau und Pflasterung der Gehwege, Sanierung der Wasser- und Abwasserleitungen. Wen wundern da die Gesamtkosten von 4,175 Millionen Euro?

Damit die Anwohner nicht über Gebühr belastet werden, hatte Laubachs Stadtparlament im Vorjahr eigens die Straßenbeitragssatzung geändert. Die Kosten für die Gehwege in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro werden somit nicht mehr umgelegt, einzig Erneuerungen der Hausanschlüsse sind zu bezahlen.

"Die Arbeiten liegen voll im Zeitplan", lautete am Freitag die freudige Nachricht aus dem Rathaus. Während im ersten Abschnitt zwischen Ortsausgang und der Straße Am Tannenberg Fahrbahn und eine Seite der Gehwege bereits fertig sind, ist seit Mittwoch im folgenden Abschnitt - Grenze ist hier die Horloffbrücke - bereits die Asphaltdecke abgefräst worden.

Arbeiten dauern bis Ende 2021

Die Arbeiten sind in drei Abschnitte unterteilt. Bis zum jeweiligen Baustellenbereich bleibt die Landesstraße für Anlieger befahrbar. Der erste Abschnitt, so der Plan von Hessen Mobil, soll im Dezember fertig sein. Die Sperrung wird dann aufgehoben, bevor es nach der Winterpause am nun begonnenen Abschnitt zwei Richtung Laubach weitergeht. Der dritte Abschnitt schließlich soll Ende 2021 fertig sein.

Während der Arbeiten können die Buslinien 372 und 373 die Haltestelle "Ortsmitte" nicht mehr anfahren. Fahrgäste müssen auf die Haltestelle "Alte Schule" (Richtung Laubach) und die Ersatzhaltestelle gegenüber (Richtung Schotten) ausweichen.

Von erwähnten 4,175 Millionen Euro trägt das Land Hessen 1,2 Millionen Euro, der Kreis 75 000 Euro und die Stadt 2,9 Millionen Euro.

Der Verkehr aus Schotten wird über die B 276 umgeleitet, der aus Nidda via Hungen in Richtung Laubach.

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