"Wir geben aufeinander acht"

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Laubach(pm). "Laubach hilft. Wir geben aufeinander acht!": Auf diese Kampagne macht nun Stadtverordentenvorsteher Joachim M. Kühn aufmerksam. Zusammengeschlossen haben sich die Stadt, die Laubacher Kirchengemeinden, das Oberhessische Diakoniezentrum, die Beratungsstelle der Diakonie Grünberg, aber auch die Moscheegemeinde aus Laubach und die Alevitische Gemeinde, um Menschen in der Corona-Krise zu helfen.

Die Einschränkungen im täglichen Leben seien für Ältere und Menschen mit eingeschränkter Mobilität oft auch schon in der virusfreien Zeit sehr fordernd. Nun habe sich durch das Virus die Sachlage deutlich verschärft, so Kühn.

Oft sei die Sorge groß, sich bei Einkäufen oder Erledigungen mit dem Virus anzustecken. Die Situation verschärfe sich, wenn Familienangehörige nicht vor Ort seien und auch aus der Nachbarschaft oder dem Bekanntenkreis keine Unterstützung möglich sei.

Ehrenamtliche erhalten Ausweis

Dabei geht es um die Erledigung von Einkäufen oder Botengänge, damit die betroffenen Menschen auch in dieser fordernden Zeit versorgt sind.

Kühn: "Manchmal braucht man aber einfach auch nur einmal einen Gesprächspartner am Telefon." Der Laubacher Stadtverordnetenvorsteher organisiert und koordiniert die Hilfsaktion. "Ich bin sehr beeindruckt über die Bereitschaft der Laubacher Bürger, Hilfe anzubieten." Innerhalb kürzester Zeit haben sich mehr als 20 Personen gemeldet, die ihre Hilfe anbieten. Darunter sind auch Jugendliche, die in der unterrichtsfreien Zeit ganz einfach helfen möchten. Alle ehrenamtlichen Helfer haben einen Ausweis von der Stadt Laubach erhalten. In Verbindung mit dem Personalausweis zeigt der Ausweis, dass die Person als Helfer bei der Stadt registriert ist. Das Organisationsbüro ist im Rathaus eingerichtet. Anfragen unter Tel. 0 64 05/92 13 33 oder per E-Mail an laubach-hilft@laubach-online.de.

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