Laubach-Shuttle

SPD will Pilotprojekt verlängern

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Laubach (pm). Eine schnelle Busverbindung mit dem Laubach-Shuttle nach Gießen verbindet Land mit Stadt. Solch ein Angebot kann Wege zu Arbeit und Besorgungen deutlich erleichtern. Wie viele Pendler und andere Fahrgäste dieses öffentliche Verkehrsmittel nutzen, soll derzeit in einem Pilotprojekt ermittelt werden. Nur können die jetzigen Fahrgastzahlen kaum als Richtwerte für eine zukünftige Nutzung dienen, sagt der Laubacher SPD-Vorsitzende Hartmut Roeschen. »Läden und Geschäfte sind geschlossen. Wer kann, arbeitet im Homeoffice. Auch die Vorlesungen der Universität werden digital übertragen. Mit diesen und anderen Maßnahmen sollen und können Infektionsketten von Sars-CoV-2 unterbrochen werden.« Daher fallen viele Wege weg.

Schon beim sporadischen Blick in die Kleinbusse falle auf, dass sie zurzeit nur mäßig besetzt ihre Strecken abfahren. Deshalb regt die SPD ein Aussetzen der Evaluierung des Pilotprojekts an. »Unser Vorschlag lautet also, nicht die jetzigen Fahrgastzahlen als Entscheidungsgrundlage für einen dauerhaften Laubach-Shuttle heranzuziehen, sondern erst diejenigen nach Ende des Lockdowns.« Das Projekt solle über den Juni hinaus bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2021 verlängert, aber keinesfalls vorzeitig beendet werden. Wer sich bereits auf das Angebot eingestellt habe, solle nicht plötzlich wieder »auf den Bummelbus« angewiesen sein. Das sei sicherlich auch im Sinn der beiden Laubacher in der Kreispolitik, Dr. Christiane Schmahl und Günther Semmler, die das Projekt maßgeblich vorantrieben, so die SPD.

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