Laubach lädt zur Podiumsdiskussion

"Wie können wir die Demokratie retten?"

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Laubach/Schotten (pm). "Bürger verlieren das Vertrauen in die Politik, Debatten gehen an der Lebenswirklichkeit vieler vorbei, Rechtspopulisten feiern Erfolge, der Diskurs verroht. Auf was kommt es jetzt an?" Fragen, um die es auf der "Demokratiekonferenz" für Schotten und Laubach am Montag, 4. November, 18.30 Uhr, im Vulkaneum Schotten gehen wird.

Zunächst wird die Dokumentation "Prävention. Wie die Demokratie gerettet werden soll" vorgeführt. Diese zeigt, was Extremismusprävention ist, beleuchtet die Bedeutung präventiv-pädagogischer Arbeit für die Gesellschaft und verdeutlicht, warum die Stärkung der Demokratie und der Einsatz gegen Hass und Extremismus nicht nur Aufgaben des Staates, sondern gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind. Der Film geht auch der Frage nach, "wie gefährlich die steigende Radikalisierung aus der Mitte der Gesellschaft für die Demokratie ist". Zu Wort kommen auch Menschen, die sich gegen diese Tendenzen engagieren sowie Aussteiger aus der extremistischen Szene. Der Film wurde vom Familienministerium gefördert. Entstanden ist er im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!".

Im Anschluss findet eine Diskussion zum Thema "Wie können wir die Demokratie retten?" statt. Auf dem Podium: Schottens Bürgermeisterin Susanne Schaab, Marvin Uhl und Leon Kapeller ("Vogelsbergschule"), Ellen Reuther (Laubach Kolleg) ,und Laubachs Stadtverordnetenvorsteher Joachim M. Kühn. Eintritt frei.

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