Zu wenige Kandidaten

  • Thomas Brückner
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Laubach/Grünberg(tb). Kein Ansprechpartner für den Bürgermeister, zumindest kein gewählter: In Röthges und Lauter wird es in der neuen Legislatur keinen Ortsbeirat - also keinen Ortsvorsteher - geben. Probleme, die es in Grünberg nicht gibt.

Gemäß Kommunalwahlgesetz müssen die Wahlvorschläge in der Summe so viele Kandidaten umfassen, wie das Gremium an Sitzen zählt. In Laubach gilt (noch?) die Regelung, wonach alle Ortsbeiräte neun Sitze umfassen - in Altenhain mit rund 350 wie in der Kernstadt mit 6000 Einwohnern. Diese Voraussetzung wurde in Lauter und in Röthges, wo sich Ortsvorsteher Harald Mohr vergebens um weitere Kandidaten bemüht hatte, nicht erreicht. Die Ortsbeiratswahl fällt somit aus. Wie vor zehn Jahren in Altenhain. Dort aber gibt es wie 2016 auch diesmal eine Bürgerliste. Erstmals kommt diese Alternative in Gonterskirchen zum Tragen. In den übrigen fünf Stadtteilen bleibt es beim Mix aus Parteien und Wählergruppen: In der Kernstadt treten an CDU, SPD, Grüne, FDP, Freie Wähler, Freie Jungwähler und BfL, in Freienseen und Wetterfeld werben CDU, SPD und FW, in Münster SPD, FW und Grüne und in Ruppertsburg CDU und FW um Stimmen.

Sieben Sitze

In Grünberg stellt sich besagtes Problem nicht. Sieht die Sache auch anders aus, braucht es doch in den kleineren Stadtteilen nur sieben Kandidaten. Gerade dort greift man auch auf die Variante Bürgerliste zurück. In der Mehrzahl der 14 Stadtteile freilich treten noch die hier "üblichen" Parteien und Wählergruppen an.

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