Weitere Antworten auf die "K-Frage"

  • Thomas Brückner
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Laubach(tb). Im Dezember ist Bürgermeisterwahl in Laubach. Bringt die erste Runde am 6. Dezember keine Entscheidung, kommt es 14 Tage später zur Stichwahl. Mit Björn Erik Ruppel (CDU) steht seit Freitag ein erster Bewerber fest (die GAZ berichtete). Wie er nach der Mitgliederversammlung reklamierte, fühle er sich gut vorbereitet für die Kandidatur - und habe auch bereits eine "überparteiliche Akzeptanz" gespürt.

FW: Noch offen, wo es langgeht

Ob dies in einer Wahlempfehlung anderer Parteien mündet, wer noch die Nachfolge von Bürgermeister Peter Klug anstreben wird? Antworten auf die "K-Frage" dürften nicht mehr lange auf sich warten lassen, auch wenn die Bewerbungsfrist erst Ende September endet.

Ob die Freien Wähler, die in Laubach mit der Union die Mehrheit stellen, einen eigenen Kandidaten präsentieren oder einen anderen unterstützen werden? "Völlig offen", hieß es dazu aus deren Reihen. Und auch, dass es keine Absprachen mit der Union gebe, nicht in Konkurrenz zum Bündnispartner zu treten.

Klar scheint die Sache bei der SPD: Stand heute und mangels eines heimischen Interessenten, so ein Vorstandssprecher, verzichte man diesmal. Auch Ergebnis des 2014 kläglich gescheiterten Versuchs, mit dem Frankfurter Michael Steigerwald zu punkten (9,6 Prozent).

"Absolut motiviert, jemanden aufzustellen", zeigte sich Grünen-Sprecher Michael Köhler. Gefunden aber wurde noch keiner. Falls es dabei bleiben sollte, so Köhlers persönliche Stellungnahme, werde er sich den oder die Kandidatin diesmal ganz genau anschauen, bevor er sich zur Unterstützung entschließe ...

Ging es um die Kandidatenfrage, so pfiffen die sprichwörtlichen Spatzen neben Ruppel am zweithäufigsten den Namen Dirk-Michael Hofmann von Dächern. Der FBLL-Sprecher war 2014 bereits angetreten und nach Amtsinhaber Peter Klug (57 Prozent) mit 16 Prozent als Zweiter aus dem Rennen gegangen. Er habe seine Entscheidung getroffen, werde sie in den nächsten Wochen bekanntgeben, sagte er auf Anfrage dieser Zeitung.

Gehandelt wird seit Längerem auch der Unternehmer Heinrich Philippi, der sich bislang nicht auf kommunalpolitischer Bühne engagiert hat. Sehr wohl aber auf Vereinsebene. Vor allem: 2015 war er Ausschusshauptmann. Seine Antwort auf die K-Frage: "Noch keine finale Entscheidung. Wenn, dann trete ich als Unabhängiger an."

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