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Diese Weihnachtsmärkte gibt es dieses Jahr im Kreis Gießen

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Von: Thomas Brückner

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Auch der Nikolaus schaut vorbei, wie hier in Langgöns. © Red

Der Winter ist da – und damit auch die Weihnachtsmärkte. Die Auswahl im Kreis Gießen ist groß, wir haben die wichtigsten zusammengestellt.

Kreis Gießen – Dichte Schneedecke, frostige Kälte. Das letzte Wochenende weckte vielerorts im Gießener Land Erinnerungen an die Freuden der Winterzeit. Weihnachtsmärkte gehören dazu. Wieder. Denn auch sie zwang die Pandemie in den Stand-by-Modus. Jetzt also der Neustart. Und Ausrichter wie Beschicker, darunter viele Vereine, hoffen auf einen großen Nachholbedarf der Menschen.

Weihnachtsmärkte im Kreis Gießen: Ein Überblick

Bis ins Jahr 1975 zurück reicht die Tradition der Weihnachtsmärkte in Lich . Damals noch eine Seltenheit im Gießener Land, lockte er Tausende Besucher. Lang ist’s her, auch wegen der Übersättigung - nach und nach gab es immer mehr Weihnachtsmärkte - nahm das Publikumsinteresse ab.

Statt eines »Riesenevents« organisiert der Verein »Lich erleben« seit einigen Jahren schon das »Adventsgeflüster« rund um den Kirchenplatz. Am Wochenende ist’s wieder soweit, wartet die Veranstaltung mit Kreativmarkt und Live-Musik auf, unter anderem von Thomas Nossek & Melanie Kessler sowie dem Blueschor Laubach.

Geöffnet Samstag, 26. November, 14 bis 22 Uhr, Sonntag, 27. November, 11 bis 18 Uhr.

Zwar gebührt Lich eine Vorreiterrolle, wenn es um Weihnachtsmärkte rund um Gießen geht. »Doch nur nach neuer Zeitrechnung«, heißt es (sinngemäß) aus Laubach. Schließlich reicht dort die Tradition schon weit über 100 Jahre zurück. Am 26. und 27. November lädt man nach der Zwangspause wieder dazu ein. Eröffnet wird der Markt mit einem Gottesdienst. Aus dem Programmheft seien hier nur das Platzkonzert des Musikvereins und gleich zwei Benefizkonzerte in der Stadtkirche zitiert.

Geöffnet Samstag, 26. November, ab 15 Uhr, Sonntag, 27. November, ab 11 Uhr.

In Leihgestern findet an diesem Wochenende der Lindener Nikolausmarkt statt. Adventlich dekorierte Stände laden zum Bummeln ein. Auch bei der 25. Auflage bereichern Vereine und Institutionen den Markt mit ihren Ständen. Das Angebot reicht von Hand- und Drechselarbeiten bis Plätzchen - aber selbst gebacken. Für ein umfangreiches Bühnenprogramm ist gesorgt.

Geöffnet Samstag, 26. November, 16 bis 21 Uhr, Sonntag, 27. November, 14. bis 19 Uhr.

Am ersten Advent, 27. November, findet auch wieder der Weihnachtsmarkt mit Adventsbasar in Krofdorf-Gleiberg statt. Die ev. Gemeinde Wettenberg lädt dazu ein. Der Erlös des Basars ist für »Brot für die Welt/AK Burkina-Faso« bestimmt. Für den Markt sind rund ein Dutzend Stände mit Kunsthandwerk und mehr angekündigt. Auf dem Pfarrhof sorgen die Förderer von Feuerwehr und Kita »Schatzkiste« fürs leibliche Wohl. (so)

Geöffnet Sonntag, 27. November, 12 bis 18 Uhr

Der Wichtelmarkt im Dorfzentrum Ettingshausen ist zwar klein, von der Stimmung her aber groß. Mit viel Liebe und Leidenschaft präsentieren die Anbieter - viele aus dem Dorf - am Samstag ihre Waren. Der Kindergarten und das Blasorchester Reiskirchen sorgen für Musik. (pad)

Geöffnet Samstag, 26. November, ab 14 Uhr.

Der Weihnachtsmarkt in Großen-Buseck findet am Samstag statt. Mittendrin im Geschehen das historische Kinderkarussell - das Highlight für die jüngsten Gäste. Die Musikschule an der IGS Busecker Tal wird den Markt um 13 Uhr eröffnen, am Nachmittag tritt eine Kleingruppe der »Spielleute der Busecker Schlossremise« auf.

Geöffnet Samstag, 26. November, 13 bis 22 Uhr.

Auch der Weihnachtsmarkt in der Burg Grüningen steigt bereits am Samstag. Die Vereine sorgen fürs leibliche Wohl - auch mit »Burgwurst«. Der Kindergarten bietet Bastelarbeiten sowie vorweihnachtliche Dekorationen an.

Geöffnet, Samstag, 26. November, ab 16 Uhr.

In Holzheim ist der Weihnachtsmarkt längst Tradition. Am Samstag ab 14 Uhr öffnen die Stände rund um die kulturelle Mitte. Musikzug, Posaunenchor und Harmonie sorgen fürs Rahmenprogramm.

Geöffnet Samstag, 26. November, ab 14 Uhr.

Grünberg lädt fürs zweite Adventswochenende zum »Sternenzauber«. Los geht es am Freitagabend, wenn die Stadt - bisher war die GWG Veranstalter - ab 19 Uhr zum Beisammensein bei Glühwein, Punsch und anderen Köstlichkeiten lädt. An den Folgetagen stehen u.a. Basteln und Vorlesen einer Weihnachtsgeschichte im »Sternenzelt« auf dem Programm, ferner Konzerte des Musikvereins und des Akkordeonensembles Con Spirito. Für den »Budenzauber« bietet der Diebsturm die imposante Kulisse.

Geöffnet Freitag, 2. Dezember, ab 19 Uhr, Samstag, 3. Dezember, von 11 bis 23 Uhr, Sonntag, 4. Dezember, von 11 bis 18 Uhr.

Der Weihnachtsmarkt in Lang-Göns liegt vom Flair unter den Top drei im Landkreis. Im Glanz der Weihnachtsbeleuchtung und mit dem Trubel an den vielen Ständen wirkt die eher triste Ortsdurchfahrt gerade am Abend wie ein Weihnachtswunderland. Handarbeiten und Handwerkskunst werden angepriesen, während Kinder auf dem Karussell ihre Runden drehen. Zwischendurch erklingen Weihnachtslieder und andere Melodien auf der Bühne. (pad)

Geöffnet Samstag, 3. Dezember, von 16 bis 21 Uhr, Sonntag, 4. Dezember, 12 bis 19 Uhr.

In Heuchelheim, auf dem Rinn & Cloos-Gelände, steigt vom 2. bis 4. Dezember zum ersten Mal der »Adventsmarkt«. Die Besucher erwartet ein Weihnachtsdorf mit Buden und vorweihnachtlichem Ambiente sowie eine Musikbühne.

Geöffnet Freitag, 2. Dezember, 18 bis 24 Uhr, Samstag, 3. Dezember, 12 bis 24 Uhr und Sonntag, 4. Dezember, 12 bis 18 Uhr.

Wie seit den 90ern lädt Beuern in diesem Jahr wieder zum Adventsmarkt auf den Kirchenvorplatz ein, Der Gesangverein Bruderkette, der Chor Sonare sowie Solisten erfreuen ab 16 Uhr mit einem Konzert in der Kirche. Vereine, darunter die Generationenwerkstatt, beteiligen sich mit Ständen an dem Markt.

Geöffnet Samstag, 3. Dezember, ab 14.30 Uhr.

Vereine und ev. Gemeinde Vetzberg richten am Samstag, 3. Dezember, auf dem Burgplatz den Weihnachtsmarkt aus. Eröffnet wird der um 14.30 Uhr mit einem Gottesdienst unter Mitwirkung von Gesangverein und Kita. »Lebendige Krippe«, Tombola und Vorträge einheimischer Künstler gehören zum Programm.

Geöffnet am Samstag, 3. Dezember, von 14.30 bis 22 Uhr.

In Dorf-Güll lädt die Interessengemeinschaft »Weihnachtszauber« ein, in gemütlicher Atmosphäre mit Glühwein und Leckereien sowie verschiedenen Ausstellern auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen.

Geöffnet Samstag, 3. Dezember, 16 bis 21 Uhr.

Klein und gemütlich, so kommt der Adventsmarkt Hungen daher. Am zweiten Adventswochenende erwarten die Besucher unter anderem allerlei Kunsthandwerk und Gaumenschmaus am und im Kulturzentrum.

Geöffnet Samstag, 3, Dezember, 14 bis 21 Uhr.

Auch die Vereinsgemeinschaft Biebertal veranstaltet in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt. Am dritten Advent wird rund um das Bürgerhaus Rodheim gefeiert.

Geöffnet Sonntag, 11. Dezember, ab 10 Uhr.

Warum auch immer sich die Märkte auf die ersten drei Adventswochenende ballen - in Utphe wird erst am vierten gefeiert. Die Atmosphäre des Hofguts bietet den Rahmen für einen kleinen, aber feinen Markt. Wenn ab 15.30 Uhr die Kinder der Kita »Riedhüpfer« Trais-Horloff und später der Musikzug Frohsinn Ockstadt musizieren, dann wird einem nicht nur wegen des Kinderpunsches in der Tasse ganz warm ums Herz. (pad)

Geöffnet Samstag, 17. Dezember, von 14 bis 21 Uhr.

21 Jahre zurück reicht die Geschichte des Weihnachtsmarktes in Ruppertsburg in Laubach. Im GAZ-Archiv zumindest findet sich eine erste Kurzmeldung zur Übergabe des 2001er Erlöses in Höhe von 1312 Euro an Kita-Leiterin Gabriele Menges. Ihr Dank galt der Vereinsgemeinschaft als Ausrichter, vor allem den Faschingsfreunden, die die Hauptarbeit übernommen hatten. 21 Jahre später, und die Prioritäten haben sich nicht geändert: »Hauptzweck des Marktes ist die Stärkung der Dorfgemeinschaft«, betont Holger Parr, Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft, die am Samstag, 3. Dezember, den Weihnachtsbummel wieder ausrichtet.

Das Gros der Ortsvereine macht mit, hilft mit, baut einen Stand auf. Für die sei der Markt schon auch eine wichtige Einnahmequelle, sagt Parr. Doch wichtiger sei es eben, dass die Dorfbewohner zusammenkommen, man sich austauschen kann, Gemeinschaft erfahren und gestärkt werde. Die Einnahme sei nebensächlich: »Geht’s null auf null aus, sind wir zufrieden.« (tb)

Auch in Gießen gibt es natürlich einen Weihnachtsmarkt. Die Debatte über die Frage, wo der Weihnachtsmarkt am besten aufgehoben wäre, ist so alt wie der adventliche Trubel selbst. Auch Bouffier mischte sich ein.

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