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Ulrich Kammer

Ulrich Kammer wird 95 Jahre

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Laubach (bf). Vor fünf Jahren wartete er als Geburtstagskind mit einer Überraschung auf, als er bei einem festlichen Konzert in der Stadtkirche anlässlich seines 90. zu den Mitwirkenden zählte. Seinen heutigen 95. Geburtstag wird Dr. Ulrich Kammer pandemiebedingt in kleinem Kreis daheim im Wohnhaus in der Richard-Wagner-Straße feiern.

Der gebürtige Gießener verbrachte die ersten Lebensjahre in Hohensolms, wo seine Eltern Dr. Paul und Ellen Kammer die »christdeutsche« Jugendburg leiteten. 1932 erfolgte der Umzug nach Villingen. Der Besuch der Volksschule schloss sich an, danach ging Kammer von 1938 bis 1943 auf das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium in Gießen. 1948 nahm er in Frankfurt das Studium der Sprachen Latein, Altgriechisch sowie alte Geschichte auf.

Von Oktober 1953 bis Oktober 1954 war Kammer Studienreferendar in Laubach. Im Oktober 1955 nahm er seine Tätigkeit als Gymnasiallehrer am Paul-Gerhardt-Gymnasium Laubach auf, promovierte 1963 zum Dr. phil., wurde 1965 zum Oberstudienrat ernannt. 1972 erfolgte die Versetzung an das Laubach-Kolleg. Im Juli 1988 ging er in Pension.

1955 hatte er Gertrud Kammer geb. Schottky geheiratet. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor; zu den Nachkommen zählen 15 Enkel.

Kammer war begeisterter Sänger, wirkte unter anderem bei der »Hessischen Kantorei« mit. Jahrzehnte lang zählte er zum Stamm des Kirchenchors Laubach und verstärkte ebenso ausdauernd den Solms-Laubacher Gesangverein. Ferner hat er die Gründungsphase des Blues-Chors Laubach mitgestaltet. Den Vorsitz hatte er in der Dekanatssynode Grünberg sowie im Förderverein Diakoniezentrum Laubacher Stift inne, hier wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Kammer war politisch in der FDP aktiv, so war er beispielsweise von 1968 bis 1972 Mitglied des Kreistages. ARCHIVFOTO: TB

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