In Laubach

Trinkwasser wird weiter vorsorglich gechlort

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Laubach (pm). Die Schutzchlorung des Trinkwassers in der Kernstadt und in Teilbereichen von Wetterfeld und Münster muss weiterhin aufrechterhalten werden. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Im Dezember vergangenen Jahres wurde eine Trübung des geförderten Trinkwassers des Hauptbrunnens in Laubach festgestellt. Aus Vorsorgegründen muss das Trinkwasser auf Anordnung des Gesundheitsamtes in Gießen weiter gechlort werden. Es handelt sich dabei laut Mitteilung um eine Vorsorgemaßnahme, da neben den Trübstoffen auch eine mikrobiologische Belastung nicht ausgeschlossen werden kann.

Die Ursachenermittlung gestalte sich schwierig, da die Eintrübungen nur vereinzelt und für einen kurzen Zeitraum auftreten. Eine geophysikalische Untersuchung und TV-Befahrung des 90 Meter tiefen Brunnens ist abgeschlossen. In Verbindung mit einer umfangreichen Analyse der Trübstoffe kann ein technischer Defekt der 1970 eingebauten Steigleitung ausgeschlossen werden. Die Trübung wird durch Tonbestandteile hervorgerufen, die in einer Tiefe von 55 Meter im Erdreich liegen. Als nächster Schritt werden nun die Möglichkeiten unterschiedlicher Wasseraufbereitungsanlagen durch ein Fachbüro ermittelt.

Die Aufrechterhaltung der Chlorung wird aus diesen Gründen noch für einen längeren Zeitraum bestehen bleiben. »Das Wasser ist für den dauerhaften menschlichen Genuss geeignet und bedarf keiner Vorbehandlung«, heißt es in der Pressemitteilung abschließend.

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