Axtwurf-WM in Schweden

Titel für Enno Hofmann von den "Asgard Throwers"

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Laubach (con). Erneut kommt ein Axtwurf-Weltmeister aus Mittelhessen: Bei der WM im schwedischen Hällefors konnte sich Enno Hofmann von den "Asgard Throwers" aus Münster den Sieg in der Junioren-Klasse sichern. Der zweite Teilnehmer der "Asgard Throwers", Robin Kaminski, landete auf Platz 3.

In Schweden trafen sich vor zwei Wochen 149 Sportler aus aller Welt, darunter auch Teilnehmer aus Schweden, Deutschland, Estland, Australien, Somalia, Russland und Polen. Die "Asgard Throwers" konnten auch trotz starker Konkurrenz in den anderen Klassen beweisen, dass sie zur Weltspitze gehören: Die erste Deutsche Nationalmannschaft belegte den 3. Platz, die zweite den 4. Platz. Das Frauen-Nationalteama landete auf Platz 5.

Nur Schweden besser als Kaminski

Unter den deutschen Werfern konnte sich besonders Vereinsvorsitzender Pierre Kaminski hervortun: In der Einzelwertung landete er auf Platz 5, nur Werfer aus Schweden waren noch besser. Das kommt nicht von ungefähr, denn Schweden ist eines der Heimatländer dieses Sports, dort ist das Axtwerfen sehr viel populärer als in Deutschland.

Am Wochenende wartete bereits das nächste Turnier: Dann ging es für die "Asgard Throwers" zur offenen Kanadischen Meisterschaft, bei der die Sportler auch wieder in die Finalrunde einziehen konnten. "Da wird es mit sehr viel mehr Kommerz aufgezogen - inklusive viel Show", berichtete Pierre Kaminski vor dem Flug.

2020 steht mit dem "Asgard Cup" am Fronleichnam-Wochenende die zweite Auflage des neuen internationalen Turniers in Münster an. Hierfür kam ein ganz großes Kompliment aus England: "probably the best DB event in the world" (übersetzt: "Wahrscheinlich das beste Axtwurf-Event der Welt"), kommentierte einer der Werfer aus England zum diesjährigen Event.

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