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Irene Bückendorf (oben) und Anne Lühs in Aktion.

Tänzerische Eleganz zum Orgelspiel

  • VonRedaktion
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Laubach (dis). Ein weiteres besonderes Event bot am Sonntagabend die Konzertreihe »Mixtur - eine Woche mit der Orgel« in der Evangelischen Stadtkirche. Ja, die Orgel als »Instrument des Jahres 2021«, gespielt von Dekanatskirchenmusikerin Katrin Anja Krauße, war dabei, doch richtete sich das Augenmerk der Anwesenden vor allem auf die Tänzerinnen Irene Bückendorf und Anne Lühs sowie Simon Koch von der TSG Blau-Gold Gießen mit ihrem Tanz in einer artistischen und rhythmischen Choreographie an einer Stange.

Höchste Vollendung

Bürgermeister Matthias Meyer zeigte sich in seiner Begrüßung zufrieden, dass Kunst wieder erlebbar sei. Er dankte der OVAG-Gruppe und der Laubacher Kirchengemeinde für deren Unterstützung, um die Veranstaltung zu präsentieren.

Für Simon Koch stellt der Tanz an der Stange als Pole-Sport eine perfekte Kombination von tänzerischer Eleganz und einem stahlharten Work-out dar, die er jedem Sportbegeisterten empfehlen kann. Koch ist amtierender deutscher Meister und als erster Deutscher bei einer Weltmeisterschaft im Pole-Dance »Professionals« mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet worden. Er hat schon im Kindesalter Akrobatik- und Gleichgewichtkünste im »Circus Confusi« erlernt und seitdem sportlich einen weiten Weg zurückgelegt. Dazu gehörten Lauftreffs, Schwimmwettkämpfe, jahrelange Teilnahme an Zumba-Fitness und Standard- und lateinamerikanischen Tänzen, bei Yoga sowie Krafttraining im Fitnessstudio. Doch nichts konnte ihn so sehr begeistern wie Pole-Dance, der für ihn eine logische Konsequenz seines sportlichen Werdegangs ist. In Laubach demonstrierte Koch nun gemeinsam mit seinen Trainerkolleginnen Irene Bückendorf und Anne Lühs die Ausdrucksfähigkeit dieses Sports in höchster Vollendung.

An der Orgel bot Dekanatskirchenmusikerin Krauße Literatur aus verschiedenen Epochen dar, darunter Werke von Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach. Das Publikum zeigte sich so begeistert über das Dargebotene, dass die Mitwirkenden sich nicht lange um eine Zugabe bitten ließen.

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