Gewalttat in Hanau

Stilles Gedenken und Appell im Stadtparlament

  • Thomas Brückner
    vonThomas Brückner
    schließen

Laubach(tb). In einer Schweigeminute gedachten am Donnerstagabend Laubachs Stadtverordnete der Opfer der rassistisch motivierten Gewalttat in Hanau. "Fassungslos und entsetzt müssen wir erneut eine Tat beklagen, deren Opfer Migranten sind. Fassungslos und entsetzt müssen wir feststellen, dass in diesem Land rechter Terror um sich greift. Fassungslos und entsetzt suchen wir nach Erklärungen und stellen fest, dass unser Eintreten für Freiheit, Toleranz und demokratische Grundhaltungen in Gefahr gerät, in Gefahr durch rassistisch motivierte Gewalttäter, Mitläufer oder Gleichgültige, die solches zulassen", führte Stadtverordnetenvorsteher Joachim M. Kühn aus. Dieser Tag fordere die Mandatsträger auf, offensiv und öffentlich rechten Strömungen, faschistischen Tendenzen und Gewalt von rechts wie links entgegenzutreten. Ein Appell, in den Kühn auch alle Bürger der Stadt Laubach einbezog.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare