Singalumnat Laubach

Stadt beauftragt Fachanwalt für Vertragsrecht

  • Thomas Brückner
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Laubach(tb). Die Corona-Krise bremst sämtliche Bereiche des gesellschaftlichen Lebens aus. Das gilt nicht minder für Laubachs Kommunalpolitik, sind doch Sitzungen der parlamentarischen Gremien bis auf Weiters vertagt worden.

Mithin heißt es auch weiter warten auf den Beschluss des Bebauungsplans "Johann-Sebastian-Bach-Straße", der bereits im Juni 2019 aufs Gleis gesetzt worden war. Die Satzung aber ist nun mal Voraussetzung für hier geplante Mehrfamilienhäuser, die anstelle des seit Jahrzehnten leer stehenden alten Singalumnats errichtet werden sollen.

Dass auch die jüngste Planung des Kirchhainer Bauträgers "Gade plus" von Bewohnern des Wohngebietes beziehungsweise der Bürgerinitiative "Lebenswertes Laubach" als zu massiv kritisiert wird, ist bekannt. Und hat seinen Niederschlag in Stellungnahmen zum B-Planentwurf gefunden.

Verabredet ist im Weiteren, dass Stadt und Bauträger in einem Vertrag die Ausführung des Millionenprojekts klären; etwa was Fristsetzungen (Baubeginn etc.) angeht.

Den ersten Entwurf hatte die Kommune abgelehnt und dafür die Expertise des Städte- und Gemeindebundes eingeholt. Auf dessen Rat hin, bestätigte Bürgermeister Peter Klug soeben auf Anfrage der Gießener Allgemeinen Zeitung, werde man zwecks tiefgründigerer Beratung nun einen Fachanwalt beauftragen.

Der Rathauschef verneinte im Übrigen die Frage, ob das Projekt angesichts des Diskurses um den Durchführungsvertrag gefährdet sei.

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