Auf den Spuren Jesu

  • vonDunja Osswald
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Das Tote Meer, Jerusalems Altstadt, der Tempelberg – in Israel sind überall Orte der biblischen Geschichte zu finden. Im heiligen Land war nun für neun Tage eine katholische Pilgergruppe aus Laubach und Grünberg unterwegs. Dabei kehrte die 23 Reisenden an vielen aus der Bibel bekannten Orte ein. Hier gab es kleine meditative Impulse von Heike Beierle und Diakon Hans-Joachim Schaaf.

Das Tote Meer, Jerusalems Altstadt, der Tempelberg – in Israel sind überall Orte der biblischen Geschichte zu finden. Im heiligen Land war nun für neun Tage eine katholische Pilgergruppe aus Laubach und Grünberg unterwegs. Dabei kehrte die 23 Reisenden an vielen aus der Bibel bekannten Orte ein. Hier gab es kleine meditative Impulse von Heike Beierle und Diakon Hans-Joachim Schaaf.

Erste Station war Nazareth. Heute ein Großstadt, war es zu Jesu Geburt ein kleines Dorf. Auf die Spuren der Kreuzfahrer und der Römerzeit begab man sich in Caeserea, der Hafenstadt. Anschließend stand Haifa, die Großstadt am Mittelmeer mit der Kapelle der Heiligen Familie und der Eliashöhle, auf dem Programm. Der Berg Tabor, Ort der Verklärung Christi, und Kana, wo Jesus anlässlich einer Hochzeit Wasser in Wein wandelte, blieben eindrücklich in Erinnerung.

Auf palästinensischem Gebiet

Die Bergpredigt ist die wohl bekannteste Rede Jesu – der Berg der Seligpreisung war daher schon eine Pflichtstation. Am Jordan besichtigte man die Taufstelle Jesu. Dem Besuch von Qumran, dem Fundort der berühmten Schriftrollen, folgte ein Bad im Toten Meer, wobei angesichts des Salzgehalts schwimmen nicht möglich war, sondern nur liegen auf dem Wasser.

Der Besuch von Nazareth bedeutete gleichzeitig, dass man für zwei Tage in die palästinensische Autonomiezone einreiste. Sie liegt – so wie früher Westberlin – von Mauern umgeben. Der Besuch des UNESCO-Welterbes Geburtskirche, die angeblich über dem überlieferten Geburtsort Jesu, einer kleinen Grotte unter dem Hauptaltar, errichtet wurde, war ein Höhepunkt. Danach stand der Besuch der Katharinenkirche an, in der alljährlich die berühmte Christmette an Weihnachten stattfindet. Die Hirtenfelder, wo die Engel den Hirten die Geburt Christi verkündeten, ließ sich die Pilgergruppe ebenso wenig entgehen wie Bethanien mit dem Lazarusgrab, wo Jesus Lazarus wieder zum Leben erweckte.

Nun verbrachten die Oberhesssen zwei Nächte in Jerusalem. In der Paternosterkirche ist das Vaterunser in 140 Sprachen übersetzt auf Wandkacheln zu finden. Die Begehung des Palmsonntagsweges, vorbei am Garten Gethsemane über die Via Dolororosa mit den 14 Kreuzwegstationen zur Grabeskirche Jesu Christi, sollte ein besonderes Erlebnis für alle werden, konnte man doch – nach langer Wartezeit – die Grabstätte einzeln betreten und verehren. Die Altstadt von Jerusalem, eine abendliche Tour mit Blick auf das Parlamentsgebäude Knesset, der Besuch der Klagemauer und eine phantastische Aussicht vom Ölberg rundeten den vorletzten Tag gelungen ab.

Bevor es zurück nach Frankfurt ging, stand noch die Besichtigung des Tempelbergs mit Felsendom und Al-Aksa Moschee, der Besuch von El Kerem, dem Geburtsort Johannes des Täufers, und der Visitatio-Kirche auf der Agenda.

Am Ende eines jeden ereignisreichen Tages saß die Reisegruppe stets zu einem gemütlichen Beisammensein entweder in der Hotelbar oder in Restaurants zusammen, um den Tag bei anregenden Gesprächen und guter Laune ausklingen zu lassen.

Ein Info-Abend für alle Interessierten über die Reise mit Bildern findet am Samstag, 6. Mai, 19 Uhr, im Gemeindezentrum der katholischen Sankt-Elisabeth-Gemeinde in Laubach statt.

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