Wo sieht Laubach seine Zukunft?

  • Thomas Brückner
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Laubach(tb). Der Neubau des Gerätehauses in der Schottener Straße kommt eine Million Euro teurer. Wie der Haupt- und Finanzausschuss sieht auch der Ortsbeirat der Kernstadt keine Alternative zum Nachschlag: Bei vier Jastimmen und zwei Enthaltungen stimmte er in seiner jüngsten Sitzung der Magistratsvorlage zu. "Kein Problem" hatte man mit dem Ausbau des Bürgersteigs samt Beleuchtung im Bürgelweg, vom Furnierwerk bis zur ehemaligen Firma Parr.

Sozialer Brennpunkt?

Unter der Überschrift "Quo vadis Laubach?" stellte Ortsvorsteher Günter Haas erste Ideen für ein Zukunftskonzept für die Großgemeinde vor, das eventuell auch ins laufende IKEK-Programm übernommen werden könnte. Ein Arbeitskreis aus Vertretern der Politik, des Gewerbes und interessierten Bürgern sollte Antworten finden auf die Frage "Wo sieht unsere Stadt ihre Zukunft?" Stärken - etwa gute soziale Infrastruktur, kulturelles Angebot oder die schöne Altstadt - wie auch die Defizite bei Verkehrsanbindung, Gewerbestandort oder Nahversorgung in der Altstadt sollten dabei Beachtung finden.

Was den Verkauf der "Traube" betrifft, wurde dieser Haas zufolge "mit Skepsis diskutiert". Man hoffe, das Anwesen werde sich mit seiner künftigen Nutzung nicht zu einem "weiteren sozialen Brennpunkt entwickeln".

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