Ortsbeiräte

Ralf Ide vor Wiederwahl

  • Thomas Brückner
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Laubach (tb). Kein »Stimmenkönig« wie die Kollegen in Laubach, Freienseen und Münster, und bislang auch nicht von den Fraktionen besprochen, so dürfte Wetterfelds Ortsvorsteher Ralf Ide (FW) doch vor einer weiteren Amtsperiode stehen. Seine Bereitschaft hat er erklärt. Ide erhielt bei der Ortsbeiratswahl 342 Stimmen; das zweitbeste Ergebnis hinter Wolfgang Bender (CDU).

Wetterfeld ist eine Hochburg der Union, bei der Wahl des Stadtparlaments erzielte sie hier mit 29,2 Prozent ihr Spitzenresultat (übrigens ebenso wie die FW, die mit einem Plus von zwölf Punkten bei 44,8 Prozent landeten).

Bei der Ortsbeiratswahl kam die CDU gar auf 36,7 Prozent, 0,3 Punkte mehr als 2016. Knapp dahinter die FW, die mit 35,1 Prozent vier Punkte einbüßten.

Klarer Gewinner in Wetterfeld ist die SPD: Verlor sie bei der Parlamentswahl gut fünf Punkte, gewann sie beim Ortsbeirat fünf hinzu. 28,2 Prozent bescherten ihr einen dritten Sitz; entsprechend verloren die FW ihren vierten.

Die Grünen traten wie 2016 nicht zur Ortsbeiratswahl an. Zu den Besonderheiten der Wahlen zum Stadtparlament in Laubach zählt, dass die Partei in Wetterfeld keine einzige Listenstimme erhielt (Trendergebnis). Ein »Schicksal«, das auch die BfL ereilte; bei der FDP mit zwei und der SPD mit vier Kopfstimmen sah es nicht viel besser aus. Ein Phänomen, das mit dem hier besonders geringen Anteil der unveränderten Listenstimmen (18,7 Prozent) und der diesmal hohen Zahl der Briefwähler zusammenhängt. Nach Auszählung der Personenstimmen (ohne Briefwahl) kamen die Grünen in Wetterfeld auf 6,1 Prozent, vier Punkte weniger als 2016 und gegen den laubachweiten Trend. Ein Grund für die Partei, eine Überprüfung zu beantragen. Die Klärung seitens der Stadt läuft noch.

In den Ortsbeirat Wetterfeld wurden gewählt: Wolfgang Bender (Listenplatz 1/Rang 1/356 Stimmen), Angela Jünger (2/2/267), Jens Albach (3/3/201) für die CDU, Manfred Desch (1/1/279), Gabriele Schäfer-Klaus (4/2/217), Leon Schmulbach (2/3/168) für die SPD, Ralf Ide (1/1/342), Dr. Michael Lierz (2/2/243), Joachim M. Kühn (5/3/241) für die FW.

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