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Der gemischte Chor Ruppertsburg mit Dirigent Hermann Wilhelmi.

Querschnitt durch die Welt des Chorgesangs

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Laubach (gjo). Zum gemeinsamen Liederabend aller Wilhelmi-Chöre hatte der Sängerbund Ruppertsburg ins Dorfgemeinschaftshaus Ruppertsburg eingeladen. Die mitwirkenden Ensembles waren Liederkranz Eberstadt, Orpheus Geiß-Nidda, Liederkranz Hungen mitsamt Jugendchor, Blues Chor Laubach, Frohsinn Steinheim und der gastgebende Sängerbund Ruppertsburg.

Vorsitzende Gabriele Guthier begrüßte die Gastvereine, Dirigent Hermann Wilhelmi und die überraschend zahlreichen Besucher. Sie wies darauf hin, dass der Sängerbund in diesem Jahr gleich drei kleine Jubiläen feiern kann. Der Verein besteht 130 Jahre, 40 Jahre gibt es den gemischten Chor und der Heart-Chor existierte seit einem Jahrzehnt. Dies sei ein weiterer Grund zum Feiern.

Die Vorsitzende des Chattia-Sängerbundes, Andrea Eller wünschte der Veranstaltung einen guten Verlauf mit den Worten "Musik verbindet Menschen auf der ganzen Welt, geht in die Herzen der Menschen ein". Mit den Liedern "Im Eschenhain" und "Gabriella’s Song" eröffnete der gemischte Chor des Gastgebers sowie der Heart Chor mit "Doo wah diddy" und "Haus am See" die Veranstaltung. Die Chöre - alle vom Dirigenten Hermann Wilhelmi geleitet - boten nun bei ihren Vorträgen ein breites Repertoire von Volks- und Chorliedern sowie Songs der Popmusik und Schlager. Bekannte Lieder wie Udo Jürgens’ "Ich war noch niemals in New York", "Die Legende von Babylon", "Hab mein Wagen voll geladen", das "Special-Medley" sowie der Elvis-Presley-Song "Can’t help falling in love" sollen stellvertretend den breiten Mix der Lieder verdeutlichen. Die meisten Auftritte wurden in unterschiedlicher Besetzung von den Chören gemeinsam vorgetragen.

Erfreulich, dass der Liederkranz Hungen neben dem gemischten Chor mit einem Männerchor und einem Jugendchor vertreten war. Imponierend war der Abschluss. Alle teilnehmenden acht Chöre sangen nun gemeinsam "Oh happy day". Stehend klatschte das Publikum Beifall und die Forderung nach einer Zugabe ließ nicht auf sich warten.

Vorstandsmitglied Christina Petri dankte allen Chören für ihre Teilnahme und insbesondere dem Dirigenten Hermann Wilhelmi. Er habe es mit seinem Engagement für den Chorgesang hervorragend verstanden, Interesse am Singen zu wecken. Für die Ausrichtung des Treffens der Wilhelmi-Chöre im kommenden Jahr erklärte sich spontan der Blues Chor Laubach bereit.

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