Puppenstuben-Museum Laubach begrüßt 10 000. Besucher

Laubach (kne). Kurz vor seinem zweijährigen Bestehen, das im Oktober ansteht, gab es im Puppenstuben-Museum Ihrer Königlichen Hoheit Prinzessin Monika von Hannover schon jetzt etwas zu feiern. "Die große Welt im Kleinen" begrüßte am Donnerstag ihren 10 000. Besucher.

Die kämen aus ganz Deutschland, so Herwig Krüger, Mitglied des Vorstandes der Prinzessin Monika von Hannover Stiftung. "Sogar aus den USA und Südamerika konnten wir Neugierige begrüßen."

Als die Prinzessin im Frühjahr 2009 von Gut Calenberg in Niedersachsen nach Laubach zurückkehrte, brachte sie ihre riesige Puppenstubensammlung mit, die in einer Scheune neben dem Café Göbel-Eggebrecht eine neue Heimstatt finden sollte.

Nach der Restaurierung des denkmalgeschützten Fachwerkensembles konnte das Museum am 30. September 2011 eröffnet werden.

Auf zwei Etagen sind seitdem rund 80 Exponate aus den Epochen Jugendstil, Gründerzeit und Biedermeier zu sehen. Zur Geltung gebracht werden die detailreichen Ensembles mit moderner Technik. Die Stuben werden professionell ausgeleuchtet. Daneben ist eine Audioführung ein wesentliches Element des Museumskonzepts. Etwa 20 ehrenamtliche Mitarbeiter gewährleisten, dass das Museum fast täglich geöffnet werden kann.

Während bereits im ersten Monat über 1000 Menschen das Museum besuchten, sind es nach beinahe zwei Jahren nun 10 000.

Gestern konnten die beiden ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Waltraud Welgen und Rosi Wirth diesen besonderen Gast begrüßen. Gekommen war eine 13-köpfige Gruppe des Frauentreffs der ev. Kirchengemeinde aus Odenhausen/Lahn. Herwig Krüger überreichte der überraschten Rosemarie Nicolai-Kopp einen Blumenstrauß und ein Erinnerungspräsent. Krüger zeigte sich hocherfreut darüber, dass das Museum in einer so kurzen Zeit so viele Menschen begeistern konnte. Gleichzeitig überbrachte er die Grüße der Prinzessin, die leider verhindert war.

Puppenstubenmuseum Laubach: Eröffnung mit Prinz von Preußen

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