Problembeschreibung an Ort und Stelle

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Laubach (dis). Ein Fest der SPD Laubach, das aus gutem Grund auf dem Marktplatz stattfand, wurde am Samstag von zahlreichen Mitgliedern des Ortsvereins und Gästen aus der Politik gut frequentiert. Mit kurzen Stellungnahmen zu aktuellen Themen brachten sich der Bundestagskandidat des Wahlkreises 173, Felix Döring (SPD), Landrätin Anita Schneider (SPD) und Bürgermeister Matthias Meyer ein.

Zur Unterhaltung spielte die Band »Fun For All« aus Gießen.

Hartmut Roeschen, Vorsitzender der SPD Laubach, legte noch einmal die Gründe für die Ablehnung einer geplanten Neugestaltung des Marktplatzes vor, der rund eine Million Euro Kosten verursachen würde: »Wir brauchen die Millionen für Kindergärten, Feuerwehr und Schwimmbadsanierung, aber nicht für überflüssiges Betonpflaster«. Wenn dann noch Kanal- und Wasseranschlüsse erneuert werden müssten, werde das richtig ins Geld gehen. Bei einer Bauzeit von ein bis zwei Jahren wären Geschäfte für die Kunden nicht erreichbar.

Zudem: Wenn in einer Altstadt tiefer als 40 Zentimeter gegraben werde, müsse die Archäologie ein Gutachten erstellen. Sollten historische Scherben ans Tageslicht kommen, werde sich alles verzögern. Deshalb trete die SPD für eine kleine Lösung ein, wonach der Marktplatz im Wesentlichen in seinem derzeitigen Zustand belassen werde.

Dazu gehöre die Verbesserung der Erde an der Linde, der Einbau einer behindertengerechten Querung und die Einrichtung von Kurzzeitparkplätzen, um den Marktplatz von Autos zu befreien. Dies sei in der Stadtverordnetenversammlung vom September 2018 so beschlossen worden.

Für ihre Vorstellungen habe die SPD schon 290 Unterschriften gesammelt und diese dem Stadtverordnetenvorsteher überreicht. Eine Entscheidung zur Zukunft des Marktplatzes ist im September zu erwarten.

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