FW/CDU:

Politische Blöcke sollten passé sein

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Laubach (pm). Anders als in der alten Legislatur verzichten CDU und Freie Wähler in der neuen auf eine feste Kooperation (die GAZ berichtete). Stattdessen lade man alle Fraktionen zur Mitarbeit ein, heißt es nun auch eingangs einer gemeinsamen Presseerklärung.

Basis der Vereinbarung, so die neue CDU-Fraktionschefin Milena Dietz, sei der Wille, mit den anderen Parteien vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Blockbildungen sollten passé sein. Dafür stünden die neuen und jungen Gesichter, die sich nicht nur bei CDU und FW engagierten und gewählt wurden, sind sich Dietz und Lutz Nagorr einig. Der 30-Jährige führt den FW-Stadtverband seit letztem Jahr.

Die Vereinbarung der neuen alten Partner enthalte Leitlinien für die politische Arbeit und inhaltliche Ziele, erklären die Fraktionsvorstände, Ulf Häbel und Heinrich Philippi (FW) sowie Milena Dietz und Christine Diepolder (CDU). Weitgehend stimmten diese mit den Vorstellungen überein, die auch andere Fraktionen in den Sondierungsgesprächen geäußert hätten. Dass das Angebot zu einer neuen Form der sachbezogenen Zusammenarbeit auch ein Angebot an den künftigen Bürgermeister Matthias Meyer sowie an jene Fraktionen sei, die ihn unterstützt haben, heißt es weiter.

Meyer seinerseits habe mehrfach betont, mit allen die Herausforderungen der Zukunft angehen zu wollen. »CDU und Freie Wähler begrüßen diese Haltung und sagen dem neuen Bürgermeister ihre Unterstützung zu.«

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