Pfarrgruppe verabschiedet Pater Vos

  • vonDunja Osswald
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Laubach(dun). "Hoffentlich gehe ich nicht als ›Corona-Pater‹ in die Geschichte ein", äußerte Pater Thaddäus Vos zu Beginn seiner Tätigkeit in der Pfarrgruppe Laubach-Grünberg. Seit 1. Mai betreute der Benediktiner-Pater aus der Benediktiner-Abtei Gerleve in Billerbek die katolischen Christen in Laubach und Grünberg übergangsweise für drei Monate nach dem Weggang von Pfarrer Clemens Matthias Wunderle.

Der Geistliche empfand seine Zeit am Fuße des Vogelsbergs als sehr bereichernd, sammelte hier neue und interessante Erfahrungen als "Pfarrer-Anfänger". Er begleitete die beiden Gemeinden in einer sehr speziellen Zeit aus dem Corona-Lockdown in die Zeit der "analogen" Gottesdienste.

Aber auch einigen Gemeindemitgliedern konnte er in besonderen Situationen beistehen, etwa bei Trauerfällen, persönlichen Seelsorgegesprächen oder schönen Festen wie der Diamanthochzeit eines Laubacher Ehepaares. Während der drei Monate habe er bei vielen Wanderungen die Region kennen- und lieben gelernt, resümierte er.

"Einige Herausforderungen galt es zu meistern, aber auch viele schöne Dinge wie den Fronleichnamsgottesdienst unter freiem Himmel im Pfarrgarten von St. Anna in Seenbrücke waren zu genießen", zählte Marion Schwalb, Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von St. Elisabeth Laubach, auf. Sie entließ Pater Thaddäus im Gottesdienst mit besten Wünschen Richtung Wetterau und dankte für sein Wirken und die geleistete Seelsorge in der Gemeinde. Zum Abschied überreichte ihm Schwalb unter anderem einen Gartenstuhl für seine neue Terrasse im Altenstädter Pfarrhaus. Pater Vos wünschte der Kirchengemeinde und seinem Nachfolger Pfarrer Ciprian Tiba alles Gute.

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