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Jubilarehrungen bei der Laubacher SPD.

Ortsverein ehrt langjährige Sozialdemokraten

  • VonHorst Wagner
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Laubach (oa). Über ein ereignisreiches Jahr 2020 berichtete der Vorsitzende der SPD Laubach, Hartmut Roeschen, in der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins in der Lautertalhalle.

Unter anderem wurden zwölf Mitgliederbriefe verschickt, im August sowie November die »Kleine Zeitung« erstellt und verbreitet. Corona-Stillstand sowie die Neubebauung des Geländes am ehemaligen Singalumnat prägten die erste Jahreshälfte. Erst kürzlich brachte die Anwohnerinitiative eine Normenkontrollklage auf den Weg, was die SPD begrüßt. Die Bürgermeisterwahl prägte die zweite Jahreshälfte. Hier unterstützten die Laubacher Sozialdemokraten Matthias Meyer und freuen sich über seinen Erfolg.

Meyer wolle »eine neue Kultur des Miteinanders« in Laubach konstituieren. Es bleibe weiter abzuwarten, so Roeschen, ob die bürgerlichen Kräfte dieses Angebot auch annehmen. FW und CDU hätten »das zarte Pflänzchen der Zusammenarbeit mit ihrem gemeinsamen Durchmarsch bei der Wahl des neuen Magistrates fast zertreten«. Dass sich CDU, Freie Wähler und Grüne geweigert hätten, eine Resolution der SPD zur Ablehnung eines weiteren dritten Kreisbeigeordneten überhaupt zu diskutieren, kritisierte Roeschen erneut.

Elf Anträge stellte die Laubacher SPD-Fraktion im Berichtsjahr, so der Vorsitzende weiter. Davon nahm die Stadtverordnetenversammlung auch einige an: Stundung der Gewerbesteuer und Erlass der Kindergartengebühr aufgrund der Corona-Situation, Einstellung eines Jugendpflegers, Schaffung eines Kinder- und Jugendbüros, Erstellung von Verkehrstrichtern in Münster zur Verminderung der Geschwindigkeit und freier Eintritt für Kinder ins Laubacher Schwimmbad.

Kreisverkehr wird weiter gefordert

Mit einem aktuellen Beschluss wiederholte die Mitgliederversammlung ihre jahrelange Forderung nach einer Umgestaltung des »Münsterer Kreuzes« zum Kreisverkehr.

Ortsvereinskassiererin Johanna Dizzo gab ihren Bericht ab: Danach ist die finanzielle Lage gesund aber angespannt.

Der Kandidat für den Bundestagswahlkreis 173, Felix Döring, blickte optimistisch auf den laufenden Bundestagswahlkampf und die aktuellen Umfragewerte für die Sozialdemokraten. Eine SPD-geführte Bundesregierung würde den Klimaschutz als Jobmotor einsetzen und mehr Geld für die Bildung ausgeben.

Döring und Roeschen ehrten für 25-jährige Mitgliedschaft in der SPD Erika und Heidrun Schmitt, Susanne und Lilli Schmidt sowie Thomas Gleske, für 50 Jahre Helge Braunroth, Wilfried Kraushaar, Helmut Port, Elke und Werner Siegfried sowie Walter Kares. Für das seltene Jubiläum einer 60-jährigen Parteimitgliedschaft wurden Horst Schmitt und Werner Sieg geehrt.

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