"Öfters mal Bus fahren!"

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"Endlich", so die SPD Laubach eingangs einer Pressemitteilung, habe der Magistrat den kostenlosen Bürgerbus aus den Stadtteilen in die Kernstadt und zurück eingerichtet. Besonders ältere Menschen, denen das Gedränge in den Schulbussen nicht zuzumuten sei, hätten jetzt die kostenfreie Gelegenheit, in der Kernstadt zum Arzt zu kommen, einzukaufen oder auch nur jemanden zu besuchen. Die Fahrgäste bräuchten sich bloß am Vortag bis 12 Uhr auf der Stadtverwaltung (Tel. 06405/9210) anzumelden.

"Endlich", so die SPD Laubach eingangs einer Pressemitteilung, habe der Magistrat den kostenlosen Bürgerbus aus den Stadtteilen in die Kernstadt und zurück eingerichtet. Besonders ältere Menschen, denen das Gedränge in den Schulbussen nicht zuzumuten sei, hätten jetzt die kostenfreie Gelegenheit, in der Kernstadt zum Arzt zu kommen, einzukaufen oder auch nur jemanden zu besuchen. Die Fahrgäste bräuchten sich bloß am Vortag bis 12 Uhr auf der Stadtverwaltung (Tel. 06405/9210) anzumelden.

Jeweils zwei Laubacher Dörfer gemeinsam werden laut Fahrplan einmal in der Woche vom städtischen Kleinbus angefahren. Haltestellen in der Kernstadt sind am Marktplatz, beim Rewe-Markt und beim Fachmarktzentrum, von dort geht es knapp zwei Stunden später wieder zurück.

"Lange genug dauerte es ja, bis der Bürgerbus endlich rollte", meinen die Sozialdemokraten. Bereits im Herbst 2014 habe ihr Bürgermeisterkandidat Steigerwald den Bürgerbus gefordert, im März 2015 dann habe Laubachs SPD-Fraktion den entsprechenden Antrag im Stadtparlament gestellt – "sogar mit Fahrplanentwurf". Seine Verwirklichung hingegen habe aufgrund der Mehrheitsverhältnisse lange auf sich warten lassen.

Vorläufig fahre der Bürgerbus im Probebetrieb bis zum Jahresende, danach möchten die Verantwortlichen prüfen, ob er ausreichend angenommen werde. Darum sei es wichtig, dass der Bürgerbus gleich von Anfang an gut genutzt werde. Für "etwas lieblos" hält die SPD die Bewerbung des Busses durch den Magistrat, gewünscht wird eine Veröffentlichung des Fahrplanes auf der Homepage der Stadt. Auch sei der an der Innenseite der Frontscheibe angebrachte Zettel mit der Aufschrift "Bürgerbus" zu unscheinbar, um eine gesicherte Wiedererkennung zu gewährleisten. Eine große Klebefolie auf der Karosserie wäre besser.

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