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Die Übergabe der neuen Pumpen an die Feuerwehr.

Neue Pumpen hatten bereits ersten Einsatz

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Laubach (pm). Das neue Gerät war gerade einmal einen Tag da, da wurde es auch schon gebraucht: Am vergangenen Donnerstag hatten die Freiwilligen Feuerwehren aus Wetterfeld und Ruppertsburg neue Pumpen erhalten, einen Tag später erlebten diese beim Hochwasser direkt ihren ersten Einsatz.

Im Feuerwehrjargon heißen die Geräte Tragkraftspritzen. Klassisch kommen sie bei Bränden zum Einsatz, um das Wasser mit Druck in die Schläuche zu pumpen. Jedoch kann man mit ihnen auch vollgelaufene Keller oder Häuser auspumpen. Die beiden neuen Pumpen besitzen jeweils einen 3-Zylinder-Motor mit 45 kW Motorleistung. Pro Minute können sie maximal 1500 Liter bei einem Druck von 10 bar transportieren. Zudem sind sie nicht fest in den Feuerwehrautos eingebaut, sondern können mobil eingesetzt werden.

Zusammen haben die beiden Pumpen 28 500 Euro gekostet. Sie ersetzen zwei je 28 Jahre alte Tragkraftspritzen. Der Landkreis Gießen unterstützte die Anschaffung im Rahmen der Brandschutzförderrichtlinie mit 8500 Euro.

Laubachs Bürgermeister Peter Klug sagte bei der Übergabe an die beiden Einsatzabteilungen: »Ich freue mich, dass es jetzt geklappt hat, hoffe aber, dass ihr wenig Gebrauch von den Pumpen machen müsst.« Er dankte den Arbeitsgruppen, die die Anschaffung vorbereitet hatten. Klug betonte, dass die Feuerwehr ihre Arbeit nicht für sich, »sondern für die Allgemeinheit macht«.

Stadtbrandinspektor Dominik Mebus dankte insbesondere seinem Feuerwehrkollegen Frank Hormuth, der federführend bei der Auswahl der Tragkraftspritzen war.

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