Die Bewohner des Hauses hatten Glück im Unglück und blieben unverletzt. FOTO: CON
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Die Bewohner des Hauses hatten Glück im Unglück und blieben unverletzt. FOTO: CON

Nächtlicher Feuerwehreinsatz

  • vonConstantin Hoppe
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Laubach(con). Die Nachtruhe vom 1. auf den 2. Januar war für viele Einsatzkräfte der Laubacher Feuerwehren nur von kurzer Dauer: Gegen 2.30 Uhr wurden sie zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand in der Straße "Birkborn" in Altenhain gerufen. Die erste Meldung bewahrheitete sich beim Eintreffen am Einsatzort zwar nicht, jedoch richtete ein Kaminbrand schweren Schaden an einem Wohnhaus an.

Glück im Unglück hatten die Bewohner des Hauses: Die beiden Eheleute im Alter von 76 und 74 Jahren blieben unverletzt. Sie wurden durch die im Haus installierten Rauchmelder geweckt, konnten das Gebäude verlassen und den Notruf absetzen.

Für die alarmierten Feuerwehren stand dagegen einiges an Arbeit an. Der Brand breitete sich über die Verkleidung des Kaminrohrs sowohl im Keller als auch im Erdgeschoss und Dachbereich aus. Zudem hatten sich in der Dämmung der Erdgeschossdecke Glutnester gebildet. Der Einsatz dauerte bis in die Morgenstunden.

Insgesamt 52 Feuerwehrkräfte waren mit den Löscharbeiten beschäftigt, dazu waren Rettungswagen, Notarzt und Polizei vor Ort.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens sowie die genaue Brandursache steht bislang noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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