Lukrative Hilfe für Hausbesitzer

  • schließen

Öffentliche Fördergelder gibt es auch für private Baumaßnahmen. Dieser Tage trafen sich mehrere Bauherren und Baufrauen im Rathaus, um über ihre Erfahrungen mit Fördergeldern aus dem Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen zu berichten. Gerhard Körber und Gunda Hundeborn haben in Ruppertsburg eine Scheune zum Wohnhaus umgebaut; sie hatten eine Vielzahl an verschiedenen Gewerken anzugehen. Judith Schwämmle aus der Kernstadt Laubach dagegen hatte es mit vergleichsweise kleineren Aufgaben zu tun, wie z. B. die Abdichtung einer Kellerwand, das Dämmen einer Kellerdecke sowie die Erneuerung von Fenstern und der Eingangstür.

Öffentliche Fördergelder gibt es auch für private Baumaßnahmen. Dieser Tage trafen sich mehrere Bauherren und Baufrauen im Rathaus, um über ihre Erfahrungen mit Fördergeldern aus dem Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen zu berichten. Gerhard Körber und Gunda Hundeborn haben in Ruppertsburg eine Scheune zum Wohnhaus umgebaut; sie hatten eine Vielzahl an verschiedenen Gewerken anzugehen. Judith Schwämmle aus der Kernstadt Laubach dagegen hatte es mit vergleichsweise kleineren Aufgaben zu tun, wie z. B. die Abdichtung einer Kellerwand, das Dämmen einer Kellerdecke sowie die Erneuerung von Fenstern und der Eingangstür.

Bürgermeister Peter Klug wies auf einen Informationsabend am 2. April in Lauter (19 Uhr, Lautertalhalle) hin. Dort wolle man Fördermöglichkeiten für private Baumaßnahmen im Rahmen des Förderprogramms Dorfentwicklung vorstellen. Ulrike Stiehl (Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung, Lahn-Dill-Kreis) wird über die gerade aktualisierten und vereinfachten Richtlinien informieren, wenn es z. B. um die Umnutzung leer stehender Gebäude zu Wohnzwecken, Fachwerksanierung, energetische Sanierungsarbeiten, Fassadensanierung, Erneuerung von Dächern, Haustüren und Fenster oder um Abriss geht. Die Bezuschussung liegt bei 35 Prozent der Nettokosten pro Objekt bzw. einer Maximalförderung von bis zu 45 000 Euro (bei Einzelkulturdenkmälern sogar bis 60 000 Euro). Neu ist etwa, dass Umnutzungen von Scheunen und ehemals landwirtschaftlich genutzten Gebäuden mit bis zu drei Wohneinheiten mit maximal 200 000 Euro gefördert werden können.

Trotz Kritikpunkten am teils bürokratischen Prozedere äußerten sich die Häusle-Umbauer anlässlich des Trffens im Laubacher Rathaus sehr zufrieden mit der Betreuung durch den Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung und durch das Beratungsbüro Plusconcept. Gerhard Körber beispielsweise zog das Fazit: "Es kostet zwar viel Zeit, ist aber auf jeden Fall lukrativ".

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare