Blühende Landschaften rund um Laubach: Vom "Panoramaweg" bieten sich gerade im Frühling schöne Aussichten auf die alte Residenzstadt. FOTO: PIMEISL
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Blühende Landschaften rund um Laubach: Vom "Panoramaweg" bieten sich gerade im Frühling schöne Aussichten auf die alte Residenzstadt. FOTO: PIMEISL

Lohnende neun Kilometer

  • Thomas Brückner
    vonThomas Brückner
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Laubach(tb/pm). Blühende Obstbäume, zartes Grün, im Tal das Weichbild von Laubach: Gerade im Frühling erfreut der Anblick der alten Residenzstadt. Beste Aussichten bietet, wie der Name schon sagt, der "Panoramaweg". Knapp neun Kilometer lang ist diese Wanderroute rund um die alte Residenzstadt, angelegt Anfang der 1970er.

Zu einer Zeit also, da Laubach - eingebunden in den Verband "Naturpark Hoher Vogelsberg" - noch häufiger das Ziel wanderlustiger Kegelvereine war, an die der langjährige Kuramtsleiter Wolfgang Hähner († 2001) so gern erinnerte. Nicht zuletzt den Gästen wollte man etwas bieten. Und will es noch heute, da der mit einem gelben "P" auf schwarzem Grund beschilderte Weg in Schuss gehalten wird.

Welch schöne Aussichten sich dem Wanderer hier bieten, dafür sei beispielhaft oben stehende Aufnahme des Laubacher Fotografen Georg Pimeisl abgedruckt. Sie mag Lust machen auf eine Tour mit schönen Natureindrücken, seien es sanft hügelige Wiesen oder alte Baumriesen.

Die Rundwanderung beginnt man am besten am Park- und Festplatz "Zur Helle". Von hier führt die Tour zunächst in den Schlosspark, dann nordwärts am Freibad vorbei und bergan zum Jugendgästehaus. Mit einer herrlichen Sicht auf Laubach geht es am Waldesrand entlang. Anschließend führt der Weg über kleine Holzbrücken und Stufen durch den Buchenwald, später dicht am Waldrand zur Schutzhütte "Roter Stahl". Von hier aus folgt man mit freiem Blick über Wiesen und Felder dem Weg bergab bis zur Zufahrtsstraße zum Campingplatz.

Vorbei am Waldkindergarten geht es über die B 276 zum Landhotel "Waldhaus" und weiter auf einem Pfad, der zum Wohngebiet Ringelshöhe hinauf und - nach erneuter Querung der Bundesstraße - zur Wetter hinab führt. Dem sanft plätschernden Bach folgend geht es Richtung Steinbacher Kopf. Doch bald verlässt man den Wald, überquert die Landstraße und wandert auf einem Feldrain entlang, bis der Wirtschaftsweg oberhalb Laubachs erreicht wird. Schon bald eröffnet sich dort ein herrlicher Blick auf Laubach, Richtung Hoherodskopf und weit ins Gießener Becken bis zum Dünsberg. Eine Hütte lädt an dieser Stelle zur Rast. Vorbei an einem Aussiedlerhof geht es schließlich bergab zurück zum Ausgangspunkt.

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