370 Unterschriften übergeben

"Löschteichfreunde" suchen nach Lösungen

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Laubach (pm). Rund 370 Unterschriften hat die "Bürgerinitiative Löschteichfreunde Röthges" nun im Rathaus übergeben. Die anschließenden Gespräche gegen die "Totalabriegelung" des Löschteichs mit dem Laubacher Bürgermeister Peter Klug seien in entspannter Atmosphäre geführt worden, berichtete nun die BI bei einem Treffen.

Mit dem Wort "Irrsinn" hatte die BI ihre Unterschriftenliste begonnen. Als Argumente habe man darauf die Bedeutung des Teichs als selbstständiges Ökosystem, als Begegnungspunkt für Jung und Alt seit 60 Jahren sowie als Schauplatz von Dorffesten und Wasserspeicher für den Brandschutz dargelegt.

Eine Delegation überreichte die Unterschriften im Rathaus. Sie berichtete von positiven Gesprächen. Die Kommune habe erklärt, dass die Einzäunung des Teichs nicht aus Willkür geschehen sei. Man habe unter Zugzwang gestanden. Dem Gerücht, der Teich werde zugeschüttet, sei eine Absage erteilt worden. Sollte aus Röthges ein vernünftiger Lösungsvorschlag eingehen, werde die Stadt diesen gerne umsetzen.

Die BI will darum nun mit kompetenten Beratern und relevanten Einrichtungen Kontakt aufnehmen, um das Problem um die Verkehrssicherungspflicht zu lösen. "Immerhin gebe es bessere Regelungen für andere Gewässer, die ebenfalls das Baden ermöglichen", schreibt die BI in einer Pressemitteilung.

Zudem wolle man mit einer Ausstellung im November im Rathaus mit Bildern und Dokumenten aus den letzten 50 Jahren Löschteich die Bedeutung des Areals für das Dorfleben zeigen. Die BI freute sich zudem über Spenden aus der Bevölkerung von zusammen rund 250 Euro.

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