SPD Laubach: Votum zum Marktplatzausbau vertagen

  • Thomas Brückner
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Laubach(pm). Die Neuplanung des Marktplatzes könne nicht in der nächsten Sitzung des Stadtparlaments am 5. November beschlossen werden, fordert die SPD-Fraktion in einer Pressemitteilung. Denn weder hätten die Bürger Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten, noch liege das Verkehrskonzept für die Altstadt vor.

Ein so wichtiges Projekt, das das Gesicht der Stadt auf Jahrzehnte prägt, dürfe man nicht übers Knie brechen. Auch sei immer noch unklar, ob die Marktplatzlinde eine Neupflasterung des Platzes überleben werde. "Bevor nicht ein Gutachten dazu vorliegt, können wir auf keinen Fall zustimmen", so Fraktionsvorsitzender Roeschen.

Der Bürgermeister sowie FW und CDU versuchten, das Projekt mit einer "angeblichen" 90-prozentigen Förderung durch IKEK der Öffentlichkeit schmackhaft zu machen. "Aber im günstigsten Fall bleiben 220 000 Euro bei der Stadt hängen, und wenn nachträglich der Plan geändert wird, müssen wir sogar 900 000 Euro zahlen", meint Roeschen. Um den 90-Prozent-Zuschuss zu erhalten, könne man die Marktplatzumgestaltung in veränderter Form auch noch später bei IKEK einreichen. Sinnvoller wäre es aber in jedem Fall, das Geld für neue Kindergartenplätze auszugeben.

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