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Kurt Aßmann

Kurt Aßmann feiert Geburtstag

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Laubach(dis). Kurt Aßmann aus Wetterfeld hat am gestrigen Sonntag seinen 98. Geburtstag gefeiert. Vier Enkel und fünf Urenkel zählten zu den Gratulanten.

Der rüstige Jubilar absolvierte eine Lehre bei der Bezirkssparkasse Laubach. Im Jahr 1939 wechselte er zur Stadtsparkasse Hanau. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging er zurück nach Wetterfeld, da seine Wohnung in Hanau zerstört worden war. Er arbeitete zunächst in der Molkerei.

Von 1974 bis zum Renteneintritt 1985 arbeitete er bei der Oberhessischen Volksbank in Hungen. Mit seiner Frau Maria geb. Petri konnte er sich nicht nur über zwei Töchter und einen Sohn freuen, sondern auch die Diamantene Hochzeit feiern. Das Paar war viele Jahre im Wetterfelder Gesangverein aktiv. Seine Frau verstarb im Jahr 2011.

Aßmann war aktives Mitglied der Feuerwehr, der Gefriergemeinschaft, beim DRK, im Licher Geflügelzuchtverein. Zudem war er als begeisterter Fotograf im Film- und Fotoclub Laubach aktiv. Der Jubilar half bei der Wiedergründung des SV 1929 Germania Wetterfeld mit, spielte Fußball, war im Verein stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer sowie jahrelang auch Rechner beim Gesangverein.

Als VdK-Mitglied traf Aßmann sich über viele Jahre mit Kriegskameraden, die er in der Gefangenschaft kennengelernt hat. Der Wetterfelder war auch Mitglied im Jugendmusikverein und im Heimatkundlichen Arbeitskreis in Laubach.

Als Gemeinderatsmitglied sowie als Ortsgerichtsschöffe und -vorsteher bewies er seine Verantwortung für das Gemeinwohl. Über mehrere Wahlperioden gehörte Aßmann dem Kirchenvorstand an und war dort stellvertretender Vorsitzender.

Viele Menschen kennen ihn von seinen Diaschauen aus den heimatlichen Gefilden. Auf ärztliches Anraten hat Aßmann das Querflötenspiel erlernt, mit dem er im Laubacher Stift mit einem Hauskreis auftrat. Den Landesehrenbrief, neben vielen anderen Auszeichnungen für seine Verdienste um die Gemeinschaft, erhielt er im Jahr 2004.

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