Kunststoff und Mist kein guter Mix

Vliesschnitzel sind für den Reitplatz eine tolle Sache, denn sie machen den Boden für die Tiere trittsicherer. Aber sie haben auch einen Nachteil: Da sie aus Kunststoff bestehen, können sie nicht einfach so entsorgt werden. Das sorgt besonders in Verbindung mit Pferdemist für ein Problem. Denn die Schnitzel bleiben daran haften und der Mist kann dann nicht auf Felder ausgebracht werden, schilderte Christian Lind, der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Laubach, auf der Jahreshauptversammlung das Problem . Er bat darum die Mitglieder, den Mist ohne Schnipsel aufzukehren.

Vliesschnitzel sind für den Reitplatz eine tolle Sache, denn sie machen den Boden für die Tiere trittsicherer. Aber sie haben auch einen Nachteil: Da sie aus Kunststoff bestehen, können sie nicht einfach so entsorgt werden. Das sorgt besonders in Verbindung mit Pferdemist für ein Problem. Denn die Schnitzel bleiben daran haften und der Mist kann dann nicht auf Felder ausgebracht werden, schilderte Christian Lind, der Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Laubach, auf der Jahreshauptversammlung das Problem . Er bat darum die Mitglieder, den Mist ohne Schnipsel aufzukehren.

Absagen aufgrund des Virus

An der Reithalle standen im vergangenen Jahr einige Arbeiten an: Unter anderem wurde ein neuer Zaun inklusive Tor, ein neues Richterhäuschen am Dressurplatz und ein neues Dressur-Viereck eingerichtet. Auch die Beton-Sockel an der Fassade entlang der Reithalle wurden von Hallenwart Heinz Hofmann erneuert.

Das Pferdeherpes-Virus sorgte für einige Einschränkungen: So musste das Landesponyturnier leider ausfallen. Beim Dressur- und Springturnier gab es mehr Abmeldungen. Im November war die Zeit für die traditionelle Schleppjagd mit der Vogelsbergmeute. In diesem Jahr möchte der Verein bei der Schleppjagd im Herbst neue Wege gehen und die Veranstaltung auf den 8. Oktober verlegen. "Vielleicht haben wir dann mehr Glück mit der Witterung, außerdem hoffen wir auf mehr Teilnehmer", sagte der Vorsitzende.

Stolz ist der Verein auf Martin Baumann, der aufgrund seines ehrenamtlichen Engagements in das Vorreiter-Team der "Deutschen Reiterlichen Vereinigung" aufgenommen wurde. Auch sportliche Erfolge gab es zu feiern: So holten Jule Paul und Lea Mäser im März beim Landesnachwuchsvierkampf in der E-Mannschaft den ersten Platz, beim Bundesnachwuchsvierkampf in Langen kamen sie auf den zehnten Platz. Bei der Bezirksmeisterschaft im August ritt Lea Mäser in der LK6 Dressur auf den dritten und der LK6 Springen auf den ersten Platz. Martin Baumann siegte in der LK 4 im Springen. Die Dressurmannschaft belegte beim Turnier den zweiten Platz, die Springmannschaft Platz drei. Auch beim OHM-Finale der Mannschaften waren die Laubacher erfolgreich und wurden Dritte. Beim Fahrsport trumpfte der Verein – vertreten durch die Familie Münch–, ebenfalls auf und ergatterte etliche gute Platzierungen und Preise.

Im Vorstand standen kleinere Änderungen an: Zweite Beisitzerin und Pressewartin Elena Wirth hatte ihren Posten zur Verfügung gestellt, ihr folgt nun Tamara Goldstein. Ebenfalls aus dem Amt scheidet Corinna Mäser als Beisitzerin für den Breitensport, ihr Amt übernimmt Corinna Lind.

Zudem standen zahlreiche Ehrungen auf dem Programm. Sebastian und Christian Lind wurden für ihr 25-jähriges Engagement geehrt, ebenso Anna-Lena Lohmeier, Mona Heil, Markus Hüttel und Michael Kaes. Für 50 Jahre im Verein erhielt Lothar Schneider eine Ehrung. Zu Ehrenmitgliedern wurden Werner Wirth, Friedel Franz, Alfred Mignon und Paul Leidner sowie Werner Koch, Walburga Münch, Erich Bosch, Fred Schröder und Ursel Fagin.

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